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Unhöflichkeit begründet keinen Mobbingvorwurf

Teilt ein Vorgesetzter einem Arbeitnehmer sachbezogene Kritik in unhöflichem oder grobem Ton mit, rechtfertigt das keinen Mobbingvorwurf mit Schmerzensgeld- oder Schadensersatzansprüchen.

Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt/Main im Fall einer Ernährungsberaterin in einer Klinik entschieden, die sich an ihrem Arbeitsplatz systematisch ausgegrenzt fühlte, weil ein Vorgesetzter ihr in schroffem Ton Arbeitsanweisungen gegeben und sie wiederholt hart kritisiert hatte. Die Arbeitnehmerin erkrankte psychisch und kündigte. In seiner Begründung verweist das Gericht darauf, dass sachbezogene Kritik oder unhöfliche und grobe Umgangsformen von Vorgesetzten kein Mobbing darstellten. Insofern bestehe auch kein Schmerzensgeld- oder Schadensersatzanspruch, wenn ein sensibler Arbeitnehmer als Folge davon erkranke und kündige. Eine eventuelle Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers müsse konkret nachgewiesen werden. (Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt/Main vom 27. April 2007; AZ.: 7 Ca 5101/06)


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Stefan Cordes

Stefan Cordes


Bereich Recht
Leiter Referat Arbeitsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht
Zielgruppenbetreuer Dienstleistungen