 Technologie&Innovation DownloadsDIHK veröffentlicht Forderungskatalog zur EnergiewendeEin Eckpunktepapier zur Energiewende hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 16. Februar 2012 in Berlin vorgelegt. Darin werden zehn Herausforderungen formuliert, die Politik und Wirtschaft jetzt mit Vorrang anpacken müssen, damit diese Herkulesaufgabe gelingt.
So fordert der DIHK, möglichst schnell einen Projektmanager zu benennen, bei dem die Fäden der zahlreichen Einzelmaßnahmen zusammenlaufen. Vorgeschlagen werden zudem die Einrichtung eines "Forums Energiewende", eine Akzeptanzoffensive in den Regionen und die sofortige Aufnahme von Gesprächen mit den Nachbarländern. Auch die Deckelung der Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien oder Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs bei Industrie, Gewerbe und im Wohnungsbau werden angemahnt. Quelle: DIHK
Bericht des ZukunftsratesDer Zukunftsrat, ein externes und unabhängiges Beratergremium mit führenden Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und der gesellschaftlichen Gruppen Bayerns, hat seinen zweiten Bericht vorgestellt. Unter dem Titel „Ein Blick in Bayerns Zukunft. Herausforderungen. Chancen. Handlungsansätze.“. werden zwei Zukunftsszenarien für Bayern entworfen. Der Zukunftsrat macht Vorschläge zu entscheidenden Handlungsfeldern für eine aktive politische Zukunftsgestaltung und gibt mittel- bis langfristige Handlungsempfehlungen. EFI-Kommission legt neues Gutachten zur technologischen Leistungsfähigkeit vorAm 29. Februar 2012 überreichte die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) Bundeskanzlerin Angela Merkel das Jahresgutachten 2012. Im Fokus stehen dieses Jahr die Kernthemen Forschung an Hochschulen, Fachkräftemangel und Innovation, Wachstumsbedingungen und Wachstumshemmnisse für junge Unternehmen, ökonomische Bewertung staatlicher FuE-Förderung und Herausforderung China.
Daneben enthält das Gutachten statistische Erhebungen mit Blick auf das deutsche Innovationssystem u. a. zu Bildung und Qualifikation, Patenten oder Unternehmensgründungen.
Die Expertenkommission schlägt vor, das seit Jahren propagierte Drei-Prozent-Ziel (also drei Prozent des BIP für FuE aufzuwenden) zu überdenken und ggf. nach oben anzupassen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass diese Schwelle in den letzten Jahren fast erreicht wurde. Zudem fordert die Kommission, wie in den letzten Gutachten auch, die steuerliche FuE-Förderung einzuführen und Energie-, Umwelt-, und Innovationspolitik besser zu verzahnen, um die Energiewende zu meistern.
Mit Blick auf das Kernthema Forschung an Hochschulen sollte laut Kommission u. a. die Föderalismusreform korrigiert werden (Änderung des Art. 91b Grundgesetz), damit der Bund Hochschulen wieder institutionell (als Einrichtungen) fördern darf.
Zur Milderung des Fachkräftemangels sieht die Kommission Ansatzpunkte u. a. bei der Aus- und Weiterbildungspolitik zur Anpassung der Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte, bei betrieblichen Maßnahmen zur Erhaltung wertvoller Qualifikationen älterer Arbeitnehmer, durch eine bessere Ausschöpfung „stiller Reserven“ und bei einer Migra-tionspolitik zur Einbeziehung internationaler Qualifikationsreserven.
Um die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland insgesamt sowie insbesondere in der wissensbasierten Wirtschaft zu erhöhen, sollte laut Kommission u. a. die derzeitige Rechtsunsicherheit bezüglich der Einordnung der Tätigkeit von Wagniskapitalgesellschaften beendet und die restriktive Behandlung von Verlustvorträgen aufgehoben werden. Quelle: Expertenkommission Forschung und Innovation ZEW veröffentlicht Bericht zum Innovationsverhalten der Deutschen Wirtschaft 2011Anfang Februar 2012 veröffentlichte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die diesjährige Innovationserhebung für Deutschland. Demnach befinden sich die Innovationsaufwendungen der deutschen Unternehmen weiterhin auf Rekordkurs.
So werden die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft im Jahr 2011 voraussichtlich bei 130 Mrd. Euro liegen. Das ist ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 (121,3 Mrd. Euro) und von gut drei Prozent im Vergleich zum bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2008 (125,9 Mrd. Euro). Der Umsatzanteil mit Marktneuheiten stieg im Jahr 2010 insbesondere in forschungs- und wissensintensiven Sektoren der deutschen Wirtschaft stark an. Mit 9,2 Prozent erreichte er in den forschungsintensiven Industriebranchen wieder das hohe Niveau der Jahre 2005 und 2006. Der Anteil der sogenannten "Innovatoren", das sind die Unternehmen, die erfolgreich Produkt- oder Prozessinnovationen eingeführt haben, blieb mit 42,1 Prozent im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Allerdings stieg 2010 der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen deutlich auf 47,7 Prozent an (2009: 42,9 Prozent). Quelle: ZEW
Innovationsnachrichten der IHK für Oberfranken BayreuthDie IHK Innovations-Nachrichten sind ein Newsletter Ihrer Industrie- und Handelskammer, der monatlich aktualisiert Informationen aus Bayern, Deutschland, der EU und aus aller Welt enthält. Dokumente und Publikationen |  |  Wie profitieren Unternehmen von der IHK?
Claus Huttner von der BI-LOG Service Group in Bamberg ist Vorsitzender des IT-Clusters Ober-franken e.V. und berichtet über die digitale Welt.
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