 2012Hier finden Sie die Themen der Woche aus dem Jahr 2012:  67,3 KB |  | Die EU-Kommission hat sich das Ziel gesetzt, den Verwaltungsaufwand für kleinere Unternehmen bei der Rechnungslegung deutlich zu verringern. Außerdem sollen die Jahresabschlüsse in Europa vergleichbarer werden. Dazu wird aktuell die Europäische Rechnungslegungsrichtlinie überarbeitet. Der Entwurf bündelt die Vorschriften für den Einzel- und Konzernabschluss, beseitigt Doppelungen und führt zu einem systematischeren Aufbau der Vorschriften. |  |  34,5 KB |  | In der emotionalen Debatte um das Betreuungsgeld argumentieren die Befürworter, diese Zuwendung eröffne den Eltern mehr Wahlfreiheit in der Betreuungsform. Allerdings: Diese Wahlfreiheit bestünde nur dann, wenn Eltern auf Wunsch tatsächlich einen Kitaplatz in Anspruch nehmen könnten, und das ist noch längst nicht immer und überall der Fall. Der DIHK mahnt deshalb, in den Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur zu investieren, statt über das kostspielige Instrument Betreuungsgeld womöglich falsche Anreize zu setzen. |  |  40 KB |  | Mit ihrem neuen Programm "Horizon 2020" will die EU-Kommission die europäische Forschungsförderung wirtschaftsfreundlicher gestalten als bisher. Nach Einschätzung des DIHK hat das Programm das Potenzial, die Beteiligung von Unternehmen und so die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern. Dafür gelte es jedoch, die Beteiligungs- und Abrechnungsregeln in allen Programmen im engen Dialog mit der Wirtschaft zu vereinfachen und zu konkretisieren. |  |  35,7 KB |  | Die deutschen Industriebetriebe erschließen immer mehr neue Auslandsmärkte, ohne die etablierten aufzugeben. Davon profitiert auch der Standort Deutschland. Allerdings haben die Unternehmen zunehmend mit Handelshemmnissen zu kämpfen – der DIHK appelliert deshalb an Bundesregierung und EU-Kommission, die verfügbaren WTO-Rechtsinstrumente stärker zu nutzen. |  |  38,2 KB |  | Der Mittelstand in Deutschland ist mit seiner derzeitigen geschäftlichen Situation zufrieden. Allerdings sehen die kleinen und mittleren Unternehmen Risiken für die Zukunft, insbesondere in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen, in der aktuellen Wirtschaftspolitik und im Fachkräftemangel. Der DIHK mahnt gerade für diese Themen vertrauensbildende Maßnahmen an. |  |  62,1 KB |  | Europas Finanzminister ringen derzeit – bislang erfolglos – um eine Abgabe, die den Finanzsektor an den Milliardenkosten der Krise beteiligen und Spekulationen eindämmen soll. Eine Finanztransaktionssteuer brächte jedoch erhebliche Risiken und einige handfeste Nachteile mit sich. Das zeigt auch ein Blick auf die lange Reihe ähnlicher Versuche, die in der Vergangenheit hierzu unternommen wurden. |  |  42,5 KB |  | Die europäischen und auch deutschen Ziele für die Senkung des Energieverbrauchs sind ausgesprochen ambitioniert und nicht leicht zu erreichen. Das Energiesparen gesetzlich zu verordnen, hält der DIHK dennoch für den falschen Weg. Besonders kritisch bewertet er feste Quoten und erst recht Erwägungen, die CO2-Preise künstlich zu erhöhen. Stattdessen solle sich die Bundesregierung in Berlin und in Brüssel für flexible und marktorientierte Lösungen stark machen. |  |  34,7 KB |  | Die gute Nachricht: Um den Investitionsstandort Deutschland attraktiver zu machen, will die Regierungskoalition das hiesige Unternehmensteuerrecht vereinfachen. Konsens ist dabei der Verzicht auf die komplizierten und fehlerträchtigen Gewinnabführungsverträge, die die Betriebe einer Unternehmensgruppe bislang schließen müssen, um eventuelle Verluste untereinander steuerlich verrechnen zu können. Die Tücke liegt jedoch im Detail. |  |  58,1 KB |  | Trotz einzelner positiver Aspekte stößt das neue Kreislaufwirtschaftgesetz, das am 1. Juni in Kraft tritt, in der Wirtschaft auf massive Kritik. Die Bundesregierung habe Chancen zum Bürokratieabbau und zur Liberalisierung in der Abfallwirtschaft vertan, bilanziert der DIHK. Am Ende könne von einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft nicht mehr die Rede sein. |  |  54,7 KB |  | Sehr begrüßenswert ist nach Einschätzung des DIHK die von der Bundesregierung angestoßene Vereinfachung des Reisekostenrechts. Doch der nun vorliegende erste Bericht zum Vorhaben hat aus Sicht der Wirtschaft noch einige Schwachstellen, etwa bei der Abgrenzung der "regelmäßigen Arbeitsstätte" und der steuerlichen Behandlung der Verpflegungspauschalen. |  |  56,5 KB |  | Wie eine aktuelle Sonderauswertung der DIHK-Hochschulumfrage zeigt, setzen immer mehr Unternehmen in Deutschland auf duale Studiengänge – obwohl viele Betriebe auch auf Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung hinweisen. Was getan werden muss, damit das große Potenzial dieser Angebote voll ausgeschöpft werden kann, erläutert der DIHK in seinem "Thema der Woche". |  |  39,2 KB |  | Auch wenn die Verschuldung in vielen Ländern Europas immer noch besorgniserregend ist, zeigt sich Licht am Ende des Tunnels. Viele Länder sind aufgewacht und packen längst überfällige Maßnahmen an. Auch Deutschland muss sich weiter intensiv bemühen, die Schuldenbremse einzuhalten. Um Wachstum und Ausgabendisziplin gleichermaßen auf die Sprünge zu helfen, fordert der DIHK unter anderem weniger Schlupflöcher im Steuersystem und einen Verzicht auf die Substanzbesteuerung. |  |  34,8 KB |  | In die europäische Förderpolitik soll mehr Disziplin Einzug halten. Setzten die EU-Mitgliedstaaten die Mittel aus den Brüsseler Töpfen bislang eher nach Gutdünken ein, will die Union ab 2014 mit verbindlichen Etappenzielen, festen Förderquoten und neuen Berichtspflichten für mehr Effizienz sorgen. Der DIHK unterstützt die Ziele dieser Linie, er warnt jedoch davor, neue Bürokratie zu schaffen. |  |  50,7 KB |  | Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind hierzulande – besonders in mittleren und großen Unternehmen – längst fester Bestandteil der Belegschaften. Eine aktuelle DIHK-Umfrage zeigt, wie intensiv und erfolgreich sich die deutsche Wirtschaft in Sachen Integration engagiert. Und: Die derzeit diskutierten politischen Maßnahmen zur besseren Eingliederung bewerten die Unternehmen überwiegend als sinnvoll. |  |  35,7 KB |  | Steigende Preise und die sinkende Verfügbarkeit von Energie und Rohstoffen belasten die Unternehmen zunehmend. Jeder fünfte Industriebetrieb hat wegen der unsichereren Versorgungslage bereits Aktivitäten ins Ausland verlagert oder plant dies zumindest. Der DIHK skizziert, wie die Sorgen der Unternehmen bei der Energie- und Rohstoffversorgung gemindert werden können, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland auch künftig verlässliche Rahmenbedingungen bietet. |  |  36,4 KB |  | Deutsche Betriebe suchen händeringend gute Mitarbeiter: Mehr als jedes dritte Unternehmen hat Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen. Im Wettbewerb um qualifiziertes Personal bemühen sich die Arbeitgeber um mehr Attraktivität, etwa mit verbesserter Familienfreundlichkeit oder der Beschäftigung Älterer, vor allem aber über verstärkte Aus- und Weiterbildung. Der DIHK sieht beim Thema Fachkräftesicherung jedoch auch die Politik in der Pflicht. |  |  47,7 KB |  | Das Regierungsprogramm "Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung" hat mit Unterstützung der IHK-Organisation schon einiges bewirkt. Seit 2006 wurden 450 Maßnahmen beschlossen, die die Unternehmen bei den Informationspflichten entlasten. Ein neues Paket soll jetzt für weitere Erleichterungen im Umfang von 1,6 Milliarden Euro sorgen. Der DIHK hofft auf eine zügige Umsetzung und fordert, auch den bislang nicht berücksichtigten Bürokratieaufwand deutlich zu senken, der den Betrieben aus der Erfüllung gesetzlicher Vorschriften entsteht. |  |  44,1 KB |  | Die seit Jahresbeginn geltenden neuen Nachweispflichten für umsatzsteuerfreie Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche Lieferungen stellen die Unternehmen vor enorme Probleme. Der DIHK fordert deshalb Bund und Länder auf, die Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung wieder zu ändern. Andernfalls werde der EU-Binnenmarkt, der den Handel zwischen den Mitgliedstaaten ja eigentlich erleichtern solle, für deutsche Betriebe mit neuen, vermeidbaren Hürden belastet. |  |  |
|  |  Übersicht IHK-VollversammlungWeitere Informationen zu allen Mitgliedern der IHK-Vollversammlung und zum Präsidium finden Sie zusammengestellt in einer Übersicht.  Die aktuelle Oberfränkische Wirtschaft zum BlätternNutzen Sie den neuen Service der IHK. Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Oberfränkischen Wirtschaft in einer Version, die Sie an Ihrem Bildschirm Durchblättern können. Vergrößern Sie sich die Passagen, die Sie besonders interessieren. Sie können sich einzelne Seiten ausdrucken, abspeichern und die aktiven Links nutzen.   |  |