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Gemeinsam für die Fachkräftesicherung –
1. Oberfränkischer Expertengipfel für Fachkräftesicherung

"Versteckte Potenziale" der Fachkräftesicherung aufzudecken – dieses Thema stand im Zentrum des 1. Oberfränkischen Expertengipfels für Fachkräftesicherung, den die IHK für Oberfranken Bayreuth am 12. Dezember 2014 veranstaltet hat. Vorrangiges Ziel müsse es sein, alle Fachkräftepotenziale bestmöglich zu nutzen, so Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth. "Für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft ist es unerlässlich, gut qualifizierte Fachkräfte dauerhaft zu sichern", so Trunk.

Im Bild (v.l.): Thomas Zimmer, Präsident der HWK für Oberfranken, Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, Anette Kramme, parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Dorothee Strunz, Vorsitzende der Wirtschaftsseite in der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Oberfranken, Dr. Norbert Kollmer, Präsident des Zentrums Bayern Familie und Soziales und Klaus Beier, Geschäftsführer Arbeitslosenversicherung der Bundesagentur Arbeit - Regionaldirektion Bayern.

Nach einer Begrüßung durch IHK-Präsident Heribert Trunk informierte die parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Anette Kramme, über die aktuellen und künftigen Maßnahmen des Bundes zur Sicherung der Fachkräfte. Anschließend beleuchteten Herr Klaus Beier, Geschäftsleiter Arbeitslosenversicherung der Bundesagentur Arbeit – Regionaldirektion Bayern, Herr Michael Rosenbach, Gruppenleiter im Ressort für Grundsatzfragen Migration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, sowie Herr Dr. Norbert Kollmer, Präsident des Zentrums Bayern Familie und Soziales, das Thema „Versteckte Potenziale für die Fachkräftesicherung“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

In der von IHK-Hauptgeschäftsführerin Christi Degen moderierten Diskussion wurden die einzelnen Potenziale durch die geladenen Teilnehmer des Expertenkreises intensiv diskutiert und mögliche Maßnahmen erörtert. Hierbei stachen die Themen Inklusion – speziell die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, Asylbewerber und die Förderung von Erwerbsmigration hervor. „Alle Mosaiksteine müssen gleichermaßen bearbeitet werden. Wir können es uns nicht erlauben, wichtige Potenziale nicht zu heben.“ so Präsident Trunk. Diesem Credo schlossen sich die Experten an. In Folge des Oberfränkischen Expertengipfels wolle man nun vielversprechende Maßnahmen auf deren Umsetzbarkeit prüfen und nach Möglichkeit im Netzwerk umsetzen.

Die Gewinnung und Sicherung qualifizierter Fachkräfte ist eine der größten Herausforderungen der Region. Die oberfränkischen Unternehmen sind auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft sichern zu können.
Laut Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors haben die Unternehmen im Kammerbezirk bereits jetzt einen Fachkräftemangel von rund 20.000. Dieser Mangel wird den Prognosen nach weiter ansteigen und seinen aktuell berechneten Peak im Jahr 2029 mit 46.000 fehlenden Fachkräften im Kammerbezirk erreichen. Hierbei handelt es sich zum Großteil um beruflich qualifizierte Mitarbeiter. Neben den Kernmaßnahmen Aus- und Weiterbildung gibt es noch viele weitere Möglichkeiten zur Fachkräftesicherung (Migration, Integration, Inklusion, Berufsrückkehrer/innen). Diese „versteckten Potenziale“ wurden beim Expertengipfel beleuchtet und diskutiert.

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