Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Home> Standortpolitik> Interessenvertretung> Wirtschaftspolitik> 10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens

Geschlossenheit für Hochfranken

Hochfrankens Wirtschaft präsentiert Forderungen für Entwicklung der Region

"10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens" – so lautet der Titel eines Papiers, mit dem sich die Wirtschaftsinstitutionen Hochfrankens erstmals gemeinsam auf den Weg machen, um die Zukunftsfähigkeit der Region sicherzustellen. "Wir haben keine leeren Worthülsen geschaffen, sondern konkrete und handfeste Forderungen zusammengetragen, mit denen die Stärken unserer Region weiter gestärkt werden können", so IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Hof, Dr. Heinrich Strunz. Mit diesem Papier wolle man nun selbstbewusst die Politik ansprechen. "Die gesamte Wirtschaft Hochfrankens steht hinter diesen Forderungen", so Dr. Strunz. Dies sei der richtige Weg, um bei der Politik Gehör zu finden.

Mit ihrer so genannten Heimatstrategie verfolgt die Bayerische Staatsregierung das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern herzustellen. Auf diesem Weg war die Nordbayern-Initiative ein entscheidender erster Schritt, mit dem wichtige Impulse für die Region gesetzt wurden. "Insbesondere die Stärkung der Hochschule Hof mit der Schaffung eines Wassermanagementinstituts war aus Sicht der regionalen Wirtschaft zukunftsweisend", so Dr. Strunz. Für die hochfränkische Wirtschaft müssen nun aber weitere wichtige Schritte folgen. So haben sich Vertreter der IHK-Gremien Hof und Marktredwitz-Selb, der Unternehmerinitiative Hochfranken, der Wirtschaftsregion Hochfranken, der AGI sowie der Kreishandwerkerschaft Hof-Wunsiedel zusammengeschlossen und ein Papier mit "10 Forderungen für die Entwicklung Hochfrankens" verabschiedet.

Kernforderungen aus Sicht der Wirtschaft sind eine weitere Stärkung der Hochschule Hof, aber auch der Ausbau der Infrastruktur sowie die Umsetzung des "Masterplans Hochfranken" von Prof. Dr. Michael Seidl von der Hochschule Hof. Greift die Politik die Vorschläge der Wirtschaft auf, kann die in der Verfassung festgelegte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse auch in Hochfranken gesichert werden, ist sich Dr. Strunz sicher. Dabei gehe es darum, einzelne Schwächen gezielt auszugleichen. "Die Wirtschaft in Hochfranken ist stark. Hochfranken ist ein starker Standort. Wir müssen die Stärken der Region selbstbewusst präsentieren und zugleich an einzelnen Stellschrauben drehen, mit denen die künftige Entwicklung Hochfrankens unterstützt werden kann", so Dr. Strunz.

Auch Dr. Laura Krainz-Leupoldt, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb, ist von der Zukunftsfähigkeit der hochfränkischen Region überzeugt, wenn rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. "Der Landkreis Wunsiedel könnte insbesondere von einer Behördenverlagerung profitieren, die auch Kaufkraft nach Hochfranken bringt", so Dr. Krainz-Leupoldt. "Mit dem gemeinsamen Konzept möchten wir die Stärken Hochfrankens gezielt stärken."

In Bezug auf den Erfolg des Papiers zeigt sich Dr. Strunz zuversichtlich. "Erstmals haben sich alle Wirtschaftsvertreter Hochfrankens an einen Tisch gesetzt und diese konkreten Forderungen zusammengetragen", so Dr. Strunz. "Im Kampf um die künftige Entwicklung unserer Region haben wir Geschlossenheit bewiesen. Mit dieser Geschlossenheit können wir die Politik nun selbstbewusst adressieren." Das politische Gespräch werde auf allen Ebenen gesucht, von der kommunalen Ebene bis hin zur großen Politik in München und Berlin.

414 KB
Ein Forderungspapier der Wirtschaft in Hochfranken

Ansprechpartner

Wolfram Brehm

Wolfram Brehm


Stv. Hauptgeschäftsführer
Leiter Bereiche Standortpolitik und Kommunikation

Geschäftsführer IHK-Gremium Bamberg
Branchenbetreuer Verkehr/Tourismus
Geschäftsführer Handelsausschuss, Tourismusausschuss und Ausschuss Standort Oberfranken

News

17.11.2014
Forderungspapier an Ministerpräsident Seehofer übergeben