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EU-Ausschreibungen und Förderprogramme

Das „KMU-Instrument“ der EU fördert innovative KMUs

Das „KMU-Instrument“ der EU unterstützt im Rahmen des F&E-Programms „Horizont 2020“ innovative kleine Unternehmen, ihre Ideen vom Labor auf den Markt zu bringen. Diese Finanzierungsmöglichkeit richtet sich vor allem an Unternehmen mit exzellenten Innovationen, die über ein nachweisbar hohes Marktpotenzial verfügen. Dafür stehen für 7 Jahre etwa 3 Mrd. EUR bereit. Mehr zum Programm finden Sie auf dieser Webseite: http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/h2020-section/sme-instrument

Die Europäische Kommission hat nun die Ergebnisse der ersten Antragsrunde veröffentlicht.
Insgesamt werden 155 KMU aus 21 Ländern (EU-Mitgliedstaaten und mit Horizont 2020 assoziierte Länder) gefördert.
Sie erhalten jeweils 50.000 EUR zur Finanzierung von Durchführbarkeitsstudien (Phase 1, 70% der Kosten, mit denen sie ihre Innovationsstrategie entwickeln können. Für Demonstrationsprojekte (Phase 2) können dann ebenfalls Gelder in einer Höhe zwischen 500.000 EUR und 2,5 Mio. EUR, ebenfalls bis zu 70% der Kosten, fließen.
Für Phase 1 und 2 kann für 3 Tage ebenfalls ein kostenfreies Coaching zur Entwicklung des Innovationsmanagements und zur Anpassung des Projektes an die Unternehmensstrategie durch ausgewählte Berater in Anspruch genommen werden. Diese Berater werden durch die zuständigen EEN-Netzwerkpartner aus einer internationalen Expertendatenbank individuell für das jeweilige Unternehmen ausgewählt.
Für Projektphase 3 steht dann Vermarktungsunterstützung durch das EEN und weitere Netzwerke zur Verfügung. Dort gibt es bei entsprechend spezialisierten Partnern auch Unterstützung bei der Akquise von Finanzierungen, z.B. Risikokapital.

Eine Statistik zur Anzahl der eingereichten Vorschläge und zu thematischen Schwerpunkten sowie 6 Tipps für Antragsteller finden Sie unter diesem Link: http://ec.europa.eu/easme/SME-instrument-statistics-for-the-first-cut-off-date-of-phase-1-released.htm

Wenn Sie darüber nachdenken, für Ihr innovatives Projekt Fördergelder zu akquirieren, empfehlen wir Ihnen, zuerst die zur Verfügung stehenden bayerischen und deutschen Förderprogramme zu prüfen. Für Informationen und Beratungen steht Ihnen im EEN-Team in der IHK für Oberfranken Bayreuth Klaus Smolik, 0921 886-116, smolik@bayreuth.ihk.de zur Verfügung.

Bei Fragen zum „KMU-Instrument“ unterstützen Sie die EEN-Kollegen vom Europabüro der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg: http://www.een-bayern-innovativ.de/

Es werden noch deutsche Evaluatoren für dieses Förderprogramm gesucht. Wenn Sie daran interessiert sind, Anträge zu sichten und zu bewerten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an das Europabüro der Bayern Innovativ GmbH, die Ihnen dann weitere Informationen geben wird.

Europäische Investitionsbank (EIB) stellt Datenbank zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen zur Verfügung

Die EIB Gruppe und die Generaldirektion Forschung und Innovationen haben eine Matching-Plattform entwickelt, damit Unternehmen leichter das geeignete EU-Finanzierungsinstrument finden. Mit der Beantwortung von sechs Fragen soll das Unternehmen zur geeigneten Finanzierungslösung für innovative Projekte gelotst werden. Der Zugang zur Plattform findet sich unter: http://helpingyouinnovate.eib.org

(Quelle: DIHK/BaB Nr. 31 v. 22.09.2014)

Diese Datenbank enthält nur erste Informationen und Orientierungen, ersetzt aber keine individuelle Einzelfallprüfung. Bei Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten im EU-Binnenmarkt wenden Sie sich bitte an das EEN-Team in der IHK für Oberfranken Bayreuth. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

Ihre Ansprechpartner sind:
Cornelia Kern, Tel.: 0921 886-152, E-Mail: kern@bayreuth.ihk.de
und für den Bereich Innovation.Umwelt
Klaus Smolik, Tel.: 0921 886-116, E-Mail: smolik@bayreuth.ihk.de

EU-Programm „Horizont 2020“ - „Fast Track to Innovation“ – ab 2015 vereinfachte Fördermöglichkeiten für europäische Forschungsprojekte

Die deutschen IHKs haben sich dafür eingesetzt, die europäische Innovationsförderung flexibler und unternehmensfreundlicher zu gestalten. Ein erstes Ergebnis ist das neu eingeführte „Fast Track Verfahren“.

Ab 2015 können Unternehmen in Teams mit bis zu fünf EU-Kooperationspartnern - ohne
spezifische vorherige Ausschreibung - eigene Forschungsthemen vorschlagen, die besonders innovativ sind und eine zügige Markteinführung erwarten lassen. Die Förderentscheidung soll nach maximal sechs Monaten fallen. Bei grünem Licht können dann bis zu drei Millionen Euro aus Brüssel die Investitionen der Unternehmen ergänzen (70 Prozent Förderquote). Es sollen europaweit mindestens 100 Projekte auf diese Weise unterstützt werden. .

Mit einem Budget von knapp 80 Milliarden Euro für einen Zeitraum von sieben Jahren ist "Horizont 2020" das bislang größte Forschungsprogramm der EU und eines der größten mit öffentlichen Mitteln finanzierten Programme weltweit. Es gehört zu den wenigen Programmen des kommenden EU-Haushaltsplans, deren Mittel deutlich aufgestockt werden: Gegenüber dem derzeitigen Siebten Rahmenprogramm wird sein Budget real um fast 30 Prozent steigen.
(Quelle: DIHK/ BaB Nr. 39 v. 02.12.2013)

EU-Kommission sucht Evaluatoren für das KMU-Instrument unter „Horizont 2020“

Die EU-Kommission sucht für das neu geschaffene KMU-Instrument unter „Horizont 2020“ Evaluatoren aus der Wirtschaft. Gesucht werden Unternehmer, erfahrene Angestellte aus den Innovationsbereich, Finanzexperten die Businesspläne beurteilen können oder auch Innovationsberater aus den IHKs.

Folgende formale Kriterien müssen erfüllt sein:

  • hoher Grad an Expertise
  • ein Hochschulabschluss als Mindestvoraussetzung
  • Verfügbarkeit für gelegentliche, mehrtägige Einsätze.

Begutachtende werden aufgrund ihrer Kompetenzen, Erfahrungen und Kenntnisse, die für die jeweilige Ausschreibung erforderlich sind, ausgewählt. Neben diesen grundlegenden Voraussetzungen werden weitere Aspekte berücksichtigt. Gutachterinnen und Gutachter sind grundsätzlich zur Vertraulichkeit verpflichtet und Interessenskonflikte dürfen nicht bestehen. Die Bestellung von Begutachtenden unterliegt der Rotation.

Link zur Ausschreibung der EU-Kommission für Gutachter

Link zu weiteren Informationen des BMBF zur Gutachtertätigkeit

EU-Forschungsprogramm „HORIZON 2020“ - Aktuelle Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen

Aktuelle Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen dieses Programms finden Sie auf dem Teilnehmerportal von Horizon 2020: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/index.html

Aktuelle Ausschreibungen im Rahmen des KMU-Instruments in HORIZON 2020 finden Sie hier.
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en

Im „enterprise europe network" stehen Ihnen in Bayern für eine ausführliche Beratung das Europabüro der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg: http://www.een-bayern-innovativ.de/ so wie die Bayerische Forschungsallianz: http://www.bayfor.org/de/forschungsfoerderung/horizon2020.php zur Verfügung.

EU - Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“- Informationen zu Werkstoffthemen

Die EU hat die Themen der im März 2014 zu erwartenden Ausschreibungen sowie die Modalitäten veröffentlicht.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Werkstoffthemen:
http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/wp/2014_2015/main/h2020-wp1415-leit-nmp_en.pdf

Ansprechpartner:
Nationale Kontaktstelle Werkstoffe, Forschungszentrum Jülich GmbH
Tel.: +49 2461 61 8664, E-Mail: eu.werkstoffe@fz-juelich.de, www.nks-werkstoffe.de

Nationale Kontaktstelle für KMU-Maßnahmen:
Bayern Innovativ GmbH, Dr. Uwe Schuessler, Tel.:0911-20671-310, E-Mail: schuessler@bayern-innovativ.de

Dr. Borris Haupt, Tel.: 0911-20671-175, E-Mail: haupt@bayern-innovativ.de
http://www.een-bayern-innovativ.de/Horizon2020

Das neue EU-Portal für das Programm „Horizont 2020“, über das Sie auch Vorschläge einreichen können, finden Sie unter diesem Link: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/home.html

Neues EU-Bildungsprogramm „Erasmus+“

„Erasmus+“ ist das neue EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. In „Erasmus+“ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Mit „Erasmus+“ hat die Europäische Union das beliebte Programm Erasmus ausgebaut: Zwischen 2014 und 2020 stellt sie dafür 14,7 Mrd. Euro bereit, das sind 40 Prozent mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Deutschland erhält 2014 knapp 165 Mio. Euro an Fördermitteln: das sind elf Prozent mehr als 2013. Die Fördersumme für Deutschland soll sich bis 2020 Jahr für Jahr erhöhen.

Von „Erasmus+“ werden schätzungsweise zwei Millionen Studierende in Europa profitieren, sie erhalten Stipendien für ein Studium oder eine Fortbildung im Ausland, 450.000 Praktika können finanziell gefördert werden. 650.000 Berufsschüler und Auszubildende werden ebenfalls im Ausland lernen, sich fortbilden oder arbeiten können. (Quelle: EU-Kommission)

Weitere Informationen finden Sie auf der allgemeinen deutschen Webseite des Programms: http://www.erasmusplus.de/

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Programmbereichen, Informationen für Antragsteller sowie Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Sie bei den jeweiligen Nationalen Kontaktstellen in Deutschland:

Erasmus+ Hochschulbildung www.eu.daad.de

Erasmus+ Schulbildung www.kmk-pad.org

Erasmus+ Berufsbildung www.na-bibb.de

Erasmus+ Erwachsenenbildung www.na-bibb.de

Erasmus+ JUGEND IN AKTION www.jugend-in-aktion.de

Europäische Ausschreibungsplattform etis

etis (European Tender Information System) ist eine mehrsprachige elektronische Ausschreibungsplattform für das Öffentliche Auftragswesen, die in einem EU-Projekt von 13 Partnern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Norwegen, Österreich und Polen entwickelt wurde.

etis bietet eine neue, nutzerfreundliche Plattform für das öffentliche Auftraswesen in Europa und ermöglicht das elektronische Auffinden verschiedenster Ausschreibungsinformationen aus den Ländern der Projektpartner. Der Online-Service enthält auch die Ausschreibungen der Europäischen Kommission, die in elektronischer Version in der Datenbank TED (Tender Information System) veröffentlicht werden.

Das Leistungsspektrum umfasst die Erstellung und Erbrobung eines unternehmensspezifischen Suchprofils, Profilhinterlegung sowie automatische e-mail-Benachrichtigung. Die etis-Internetseiten enthalten außerdem zusätzliche Informationen zum öffentlichen Auftragswesen der einzelnen Länder.

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Ansprechpartner

Cornelia Kern

Cornelia Kern


Stv. Leiterin Bereich International
Leiterin Referat EU-Fragen / Kooperationsprogramme
Leiterin Projekt Enterprise Europe Network (EEN)

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