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Wir übernehmen Verantwortung in der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit

Die IHK wird mit dem Aktionsprogramm „Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration“ ihren Beitrag zur Integration der Flüchtlinge leisten.

Ausbildungsmesse Lichtenfels 12.03.16

Damit leben wir – unter Berücksichtigung der unterschiedlichen und vielfältigen Herausforderungen – unseren Auftrag für Oberfranken und qualifizieren Menschen, die zu uns kommen. Im Rahmen des Aktionsprogramms werden wir uns innerhalb der IHK-Organisation in verschiedenen Aktionsfeldern engagieren.

Unsere Aktionsfelder:

  • Mitwirkung/Unterstützung bei Auswahl, Matching und Vermittlung von Praktika
  • Seminare zur betrieblichen Integration von Geflüchteten
  • Kompetenzfeststellung anhand unseres IHK-Kompetenzchecks
  • Seminare zur Sprachförderung
  • Einstiegsqualifizierung für Geflüchtete
  • Ratgeber und Vermittlung rund um Praktika und Ausbildung

Wir stellen vor: Ingrid Krauß für Sie vor Ort!

Sie sind bei uns als Qualifizierungsberaterin tätig und verbringen 50 Prozent Ihrer Tätigkeit im Außendienst. Wo sind Sie denn so unterwegs in Oberfranken?

IK: Zum einen besuche ich die Flüchtlingsklassen der Berufsschulen und führe dort einen Kompetenzcheck durch, den wir in Zusammenarbeit mit enactus, einer Studentengruppe an der Universität Bayreuth, entworfen haben. Es handelt sich um einen kleinen Wissenstest, in dem es vor allem um Fragen der Berufsorientierung geht: Was mag ich (nicht)? Was kann ich? Was liegt mir? Welchen Beruf möchte ich lernen? Denn manche sind beispielsweise besser für die Gastronomie geeignet als andere. Wieder andere möchten gerne an Maschinen arbeiten etc. Außerdem geht es natürlich auch um die deutsche Sprache, Mathe sowie räumliches Denken.

„3+2“ – Integrationsvereinbarung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit

Die oberfränkischen Wirtschaftskammern, die Kommunen und die Agenturen für Arbeit vereinbaren, dass vor allem geduldete Flüchtlinge ohne gesicherten Aufenthaltsstatus eine Ausbildung absolvieren können, in der Regel drei Jahre und danach noch mindestens zwei Jahre eine „Bleibe-Perspektive“ haben. Diese Initiative gilt für ganz Oberfranken und ist in der Bundesrepublik einmalig.

Details zu den Vereinbarungen sowie die Bilder von den feierlichen Unterzeichnungen in jedem oberfränkischen Landkreis haben wir für Sie auf einer Seite zusammengestellt.

Erstes regionales Koordinierungscenter Asyl und Arbeit

Am 23.02.2016 trafen sich Spitzenvertreter der Agentur für Arbeit Bamberg/Coburg, der Agentur für Arbeit Bayreuth/Hof, der Jobcenter, der Handwerkskammer für Oberfranken, der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in der Agentur für Arbeit in Bayreuth zur Gründung des ersten regionalen Koordinierungscenters Asyl und Arbeit.

Ziel ist der regelmäßige und schnelle Informationsaustausch, die Vermeidung von Doppelstrukturen und der enge Kontakt zu Unternehmen und Berufsschulen, mit dem Ziel, relevante Vernetzungen herzustellen und schnell Ansprechpartner zu vermitteln.

Integrationspaten

Damit Integration gelingt, ist eine Betreuung der Flüchtlinge auch in der Freizeit notwendig. Die Mitarbeiter des Don-Bosco-Jugendwerks-Bamberg vermitteln und betreuen auch die Integrationspatenschaften, die das Jugendwerk zwischen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Bambergern vermittelt. Damit die ehrenamtlichen Integrationspaten sich nicht aufreiben, erfahren Sie besondere Betreuung durch Sozialpädagogen. Diese gute Initiative soll mit Unterstützung der IHK künftig auch in anderen oberfränkischen Regionen etabliert werden.

Informationen der Regierung von Oberfranken – Asylbewerber in Oberfranken

Zahlen, Daten Fakten über die Situation in Oberfranken mit regelmäßiger Aktualisierung

Informationen der Agentur für Arbeit

Sie sind Arbeitgeber und an der Einstellung oder Ausbildung von Flüchtlingen interessiert?

Damit Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, brauchen sie eine verstärkte Förderung bei der Arbeitsmarktintegration. Viele Unternehmen sind bereit, bei dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung ihren Beitrag zu leisten und bieten Arbeits- oder Ausbildungsplätze an. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber den Zugang zum Arbeitsmarkt von Flüchtlingen deutlich erleichtert. Die Bundesagentur für Arbeit stellt auf ihrer Homepage umfangreiche Informationen zur Verfügung.

IdA – Integration durch Arbeit

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. – vbw – unterstützt Unternehmen durch „IdA-Navigatoren“ bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in die Arbeitswelt.

Zu den Kernaufgaben der IdA-Navigatoren zählen unter anderem:

  • Hilfestellung, Beratung und Information der Unternehmen über die laufenden Projekte
  • regionale Netzwerkarbeit, z. B. mit Agentur für Arbeit, regionalen Geschäftsstellen, und Initiativen
  • Wegweiser zu Organisationen von geeigneten Maßnahmen und Instrumenten
  • Durchführung von Workshops und Austauschveranstaltungen für Netzwerkpartner
  • Durchführung von Infoveranstaltungen und Business-Speed Datings für Unternehmen

Ansprechpartnerin für Oberfranken:
Frau Christiane Alter, Telefon: 0951-932 24-640, E-Mail: alter.christiane@bayern-ida.de

Ansprechpartner

Ingrid Krauß

Ingrid Krauß


Bereich Berufliche Bildung
Qualifizierungsberaterin

Leitfäden für Unternehmen

Diese Leitfäden geben Antworten auf Fragen, die häufig bei der Entscheidung auftreten, einen Flüchtling im Unternehmen auszubilden oder als Fachkraft, Helfer oder Praktikant einzustellen.

Zuwanderung nach Bayern – Chancen nutzen

Dem Wirtschaftsstandort Bayern gehen die Fachkräfte aus. Bereits im Jahr 2015 fehlen laut IHK-Fachkräftemonitor Bayern 132.000 Fachkräfte im Freistaat. Aufgrund des demografischen Wandels könnte diese Lücke bis zum Jahr 2030 auf voraussichtlich 350.000 fehlende Fachkräfte vergrößern.

Ankommen in Deutschland -
Gemeinsam unterstützen wir Integration

Projekte und Aktivitäten der IHK-Organisation zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung.

Asyl- und Flüchtlingsschutz

Was brauche ich für die Einreise nach Deutschland? Wo kann ich Deutsch lernen? Wie finde ich eine Wohnung und Arbeit? Gibt es Betreuungsangebote für meine Kinder? Wird mein Schulabschluss oder meine Ausbildung anerkannt? Welche Versicherungen sind ratsam oder gar Pflicht? Zu diesen und weiteren Fragen gibt diese Broschüre Auskunft.

Migration-Check der Bundesagentur für Arbeit

Sie möchten eine Bewerberin/einen Bewerber aus dem Ausland beschäftigen? Hier erhalten Sie eine erste Orientierung, ob Ihre neue ausländische Mitarbeiterin bzw. Ihr neuer ausländischer Mitarbeiter für die Arbeit in Deutschland eine Arbeitserlaubnis benötigt und ob diese erteilt werden kann.

Förderungen

Mit „Fit for Work für Geflüchtete“ fördert die Bayerische Staatsregierung aus Landesmitteln die betriebliche Ausbildung von jugendlichen Flüchtlingen, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen. Die Ausbildungsinitiative „Fit for Work“ ist Teil der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“.

Wichtiger Hinweis: Voraussetzung für eine Förderung durch „Fit for Work für Geflüchtete“ ist die Abgabe einer Absichtserklärung vor Abschluss des Ausbildungsvertrags sowie die Antragstellung auf Förderung innerhalb der genannten Frist.