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Hochschule Dual: Duale Studiengänge

Dual Studieren – und dann?
Ergebnisse einer bundesweiten Befragung dual Studierender

Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg Essen

Auf den Punkt ...

  • Dual Studierende sind mit einem Anteil von ca. 70% überwiegend in praxisintegrierende duale Studienangebote eingebunden.
  • Die Wahl des Studienfaches ist wie bei Regelstudiengängen eindeutig geschlechtsspezifisch geprägt.
  • Dreiviertel der dual Studierenden geben an, dass es nach erfolgreichem Studium eine – unterschiedlich gestaltete – Übernahmevereinbarung mit ihrem Ausbildungsbetrieb gibt. Von denjenigen, die nach dem Studienabschluss vorhaben zu wechseln, tut dies nur jede/r Fünfte, weil der Ausbildungsbetrieb sie nicht übernimmt.
  • Knapp 40 % der Befragten wollen nach dem Bachelor weiter studieren. Fast 60% planen, dieses Masterstudium berufsbegleitend durchzuführen.
  • Die Zufriedenheit mit den betrieblichen Studienbedingungen ist insgesamt hoch – es zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede zwischen Branchen und Studienfächern.
  • Dual Studierende werden durch betriebliche Angebote sowie betriebliche und außerbetriebliche Akteure bei der Vorbereitung ihres Berufseinstiegs unterstützt. Die Betriebsgröße beeinflusst das Angebotsspektrum sowie die Relevanz verschiedener Akteure im Prozess.

Die Koordinierungsstelle von hochschule dual hat uns Folgendes mitgeteilt:

Der Mindestlohn mit einer Vergütung von 8,50 Euro brutto die Stunde betrifft die zusätzlichen Praxisphasen der dualen Studienmodelle in Bayern ab 01.01.2015!

Zusätzliche Praxisphasen im Modell „Studium mit vertiefter Praxis sind alle Praxisphasen außer der von der Hochschule vorgeschriebenen Vorpraxis, dem Praxissemester und der Bachelorarbeit. Zusätzliche Praxisphasen müssen mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet werden, da diese aktuell unter keine hochschulrechtliche Bestimmung (Studien- und Prüfungsordnung - SPO) fallen. Bitte beachten Sie, dass Kooperationsvereinbarungen zwischen Betrieb und Hochschulen keine hochschulrechtlichen Bestimmungen darstellen.

Sofern es zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen sollte, sind Kooperationsvereinbarungen voraussichtlich juristisch nicht haltbar. Im Verbundstudium fällt der Mindestlohn erst nach Abschluss der Berufsausbildung an.

Eine umfassende Rückantwort steht derzeit noch aus.

Mit der Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse wächst das Interesse der Unternehmen an praxisnahen Ausbildungsgängen.

Eine Kombination von technischer oder kaufmännischer Berufsausbildung und einem Studium kommt aber nicht nur der Wirtschaft entgegen, auch die Studierenden profitieren von der Möglichkeit sowohl einen Berufsabschluss wie auch einen Studienabschluss gleichzeitig zu erwerben.

In Oberfranken wurde dieses seit Jahren bewährte Modell der Berufsausbildung weiterentwickelt. Die Studenten/-innen werden zur Ergänzung der berufspraktischen Ausbildungsphasen in einer Sonderklasse der Berufsschule beschult. Durch die homogene schulische Vorbildung auf Niveau des Abiturs/Fachabiturs kann dort auf allgemeinbildende Inhalte nahezu verzichtet werden. Dafür werden die Lehrpläne der Berufsschule und der Hochschule aufeinander abgestimmt und die für die beruflichen Abschlüsse relevanten Inhalte gestrafft und bereits in der Tiefe vermittelt, so dass diese im Studium angerechnet werden können.

Vorteile für die Unternehmen:

  • hochmotivierte und leistungsbereite Bewerber
  • zielgerichtete und passgenaue Entwicklung von hochqualifizierten Fachkräften aus der Praxis
  • hohe Bindung an das Unternehmen
  • keine Personalrekrutierungskosten
  • keine Fehlbesetzungen
  • Netzwerkbildung im Unternehmen während der Ausbildung
  • kein „Praxisschock", keine Einarbeitung erforderlich
  • Verzahnung von Theorie und Praxis durch Netzwerk Hochschule - Unternehmen
  • positives Unternehmensimage

Vorteile für die Bewerber:

  • wohnortnahe Berufs- und Hochschulausbildung
  • finanzielle Beweglichkeit durch Ausbildungsvergütung (Stipendium möglich)
  • zwei Abschlüsse bei Zeitersparnis von bis zu 1,5 Jahren
  • Anrechnung von Berufsschulinhalten im Studium
  • keine Suche nach Praktikumsstellen
  • hohes Entwicklungspotenzial im ausbildenden Unternehmen

Voraussetzungen:

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
  • Berufsausbildungsvertrag mit Bildungsvertrag
  • Immatrikulationsbescheinigung

Vertragsrahmen:

Berufsausbildungsvertrag für die Zeitanteile der Berufsausbildung im Ausbildungsunternehmen, (Anspruch auf Ausbildungsvergütung, Zulassungsvoraussetzung für die IHK-Prüfungen), Bildungsvertrag für die Zeitanteile des Studiums (Stipendium möglich).

Projektstruktur:

In den ersten 13 Monaten erfolgt die Ausbildung im Unternehmen und an der Berufsschule. Danach beginnt das Grundstudium an der Fachhochschule. In den Semesterferien des ersten bis vierten Semesters setzen die Studenten die betriebliche Ausbildung im Unternehmen und an der Berufsschule fort. Das Praxissemester wird im Ausbildungsbetrieb absolviert und ist Teil der Berufsausbildung.

Verbundstudiengänge der Hochschule Hof:

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Hochschule Hof
Hochschule Dual

Ansprechpartner der Berufsschulen:

Staatl. Berufsschule I Bayreuth
Kerschensteinerstraße 6
95448 Bayreuth
Herr OStR Ulrich Thunig
Tel.: 0921 50739360
E-Mail: sekretariat@bs1-bt.de
www.berufsschulzentrum-bamberg.de/


Staatl. Berufsschule Kronach
Siechenangerstr. 13
96317 Kronach
Herr OStR Rudolf Schirmer
Tel.: 09261 96270
E-Mail: rudolf.schirmer@bs-kronach.de
www.bs-kronach.de/


Berufliches Schulzentrum Hof - Stadt und Land
Pestalozziplatz 1
95028 Hof
Frau OStRin und Dipl.-Hdl. Martina Schlegel-Wohlrab
Tel.: 09281 83309-0
E-Mail: verwaltung@bs-hof.de

Berufliches Schulzentrum Hof - Außenstelle Rehau
Pilgramsreuther Str. 32
95111 Rehau
Herr OStR Rudolf Zettel
Tel: 09283 7688

Staatliche Berufsschule Kulmbach
Georg-Hagen-Str. 35
95326 Kulmbach
Herr StD Werner Feulner
Tel.: 09221 6930
E-Mail: werner.feulner@bsz-kulmbach.de

 

Ansprechpartner der Hochschule:

Hochschule Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof
Herr Claus Beyerlein
Tel.: 09281 409-3342
E-Mail: claus.beyerlein@hof-university.de
www.hof-university.de
Hochschule für angewandte Wissenschaften/ Fachhochschule Coburg
Friedrich-Streib-Str.2
96450 Coburg

 

Ansprechpartner der IHK für Oberfranken Bayreuth:

Marco Brühschwein
Ausbildungsberater gewerblich-technische Berufe
Bahnhofstraße 25
95444 Bayreuth
Tel.: 0921 886-178
E-Mail: bruehschwein@bayreuth.ihk.de
 

 

www.pixelio.de

IHK-Lehrstellenbörse

In der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse können Unternehmen kostenlos ihre offenen Praktikums-, Ausbildungs- und Verbundstudienplätze anbieten. Interessenten können in ganz Deutschland nach freien Stellen suchen, sich Merklisten anlegen und automatisiert über neue Angebote informieren lassen.

Bayerische Ausbilderakademie

Die Bayerische Ausbilderakademie ist ein Gemeinschaftsprojekt der bayerischen Industrie- und Handelskammern. Sie ist die Audit- und Zertifizierungsstelle für die Weiterbildung von betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbildern.

Aktion gegen Ausbildungsabbruch

Der Senior Experten Service (SES) hat zusammen mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft die Initiative "VerA" aufgelegt. "VerA" steht für Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Ausbildung durch SES - Ausbildungsbegleiter. "VerA" ist bundesweit ein Angebot an alle, die während ihrer Ausbildung in Schwierigkeiten geraten. Die Idee dahinter: Jugendliche aber auch Umschüler erhalten individuelle und regelmäßige Unterstützung von ehrenamtlichen Ausbildungsbegleiterinnen und -begleitern.

Ansprechpartner

Marco Brühschwein

Marco Brühschwein


Bereich Berufliche Bildung
Ausbildungsberater gewerblich-technische Berufe
Rainer Feix

Rainer Feix


Bereich Berufliche Bildung
Ausbildungsberater kaufmännische Berufe
Schwerpunkt: Einzelhandel, Gastgewerbe, Floristen
Fred Wunder

Fred Wunder


Bereich Berufliche Bildung
Leiter Referat Bildungsberatung und
Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
Ausbildungsberater kaufmännische Berufe