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IHK und Handel

Die IHK bietet Unternehmen im Bereich Handel ein vielfältiges Dienstleistungsspektrum. Dieses reicht von der Gründungsberatung über die Existenzsicherung bis hin zur Unternehmensnachfolge und wird begleitet von einer Fülle an Betreuungs- und Beratungsleistungen z. B. zu Geschäftsmodellentwicklung, Hybridisierung und dem e-Commerce.

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Informationen für unsere Handelskunden stellen wir monatlich im "Newsletter Handel" für Sie zusammen.

Der E-Commerce-Leitfaden

Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet stellt eine zunehmend wichtiger werdende Einnahmequelle für deutsche Unternehmen dar. So schätzt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V., dass im Jahr 2013 in Deutschland 39,1 Mrd. Euro im E-Commerce umgesetzt wurden. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Unternehmen häufig mit massiven Problemen zu kämpfen haben. Viele Unternehmen lassen sich dadurch von einem Engagement im Internet abschrecken oder stellen ihre Aktivitäten entmutigt wieder ein. Um die wichtigsten Informationen für den erfolgreichen Aufbau und Betrieb eines Online-Geschäfts in einfach verständlicher und prägnanter Form zusammenzustellen, haben Lösungsanbieterzusammen mit ibi research den kostenlosen E-Commerce-Leitfaden entwickelt. Er gibt kompakt und aus einem Guss Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den elektronischen Handel. Neben Themenfeldern wie Shop-Auswahl oder auch E-Commerce-Recht greift der Leitfaden deswegen auch die Zahlungsabwicklung, das Risiko- und Forderungsmanagement sowie den zunehmend wichtiger werdenden Verkauf ins Ausland auf. Die Inhalte sind sowohl in schriftlich ausgearbeiteter Form als auch in Form von Checklisten, Tabellen, grafischen Übersichten und eines Fallbeispiels, das die Auswirkungen unterschiedlicher Maßnahmen auf den Gewinn eines fiktiven Händlers veranschaulicht, aufbereitet.

E-Commerce-Strategien für den mittelständischen Einzelhandel

Der Anteil des E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz wird, Prognosen zufolge, bis 2018 auf 10 % oder mehr anwachsen. Auf diese Entwicklung muss insbesondere der stationäre mittelständische Einzelhandel Antworten finden und die daraus resultierenden Chancen zur Markterweiterung und Kundengewinnung nutzen.

Dabei gibt es allerdings kein allgemeingültiges Patentrezept für die Wahl der "richtigen" E-Commerce-Strategie. Ausgangspunkt muss die individuelle Situation des Händlers sein. Jeder Einzelhändler muss für sich selbst entscheiden, wie er dem E-Commerce begegnet, denn er kennt seine Produkte, seine Kunden und die Konkurrenzsituation am besten.

Die vorliegende Studie soll Einzelhändlern aufzeigen, was im Zusammenhang mit dem Handel über das Internet zu beachten ist, welche strategischen Optionen es gibt und welche Auswirkungen diese haben. Ziel ist es, kleinen und mittleren Händlern die Möglichkeit zu geben, ihre jeweils eigenständige Zukunftsstrategie zu finden!

Der Dorfladen in Bayern - Leitfaden für Gründung und Betrieb

Das bayerische Wirtschaftsministerium hat einen Leitfaden für die Gründung und den Betrieb von Dorfläden in Bayern herausgegeben. Dieser Leitfaden gibt Kommunen, Bürgern und allen Interessierten einen praxisnahen Überblick, wie man einen Dorfladen vorbereitet, eröffnet und betreibt.

Durch den demografischen Wandel und den Strukturwandel im Einzelhandel ist - gerade in den ländlichen Regionen - die wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs nicht mehr in allen Fällen ausreichend gewährleistet. Dies bedeutet einen Verlust an Lebensqualität sowohl für die Dorfgemeinschaft, wie auch insbesondere für immobile Bevölkerungsgruppen wie alte und kranke Menschen. Es schadet aber auch dem Wirtschaftsstandort, wenn in einer Gemeinde die Grundversorgung fehlt.

Dies haben in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Kommunen in Bayern erkannt und mit erheblichem bürgerschaftlichen Engagement Dorfläden auf genossenschaftlicher Basis geschaffen. Allerdings gibt es bei der Gründung von Dorfläden zahlreiche Aspekte zu beachten. Das Ziel des Leitfadens ist, die Gründung und den Betrieb von Dorfläden durch Bereitstellung von Basisinfor-mationen zu erleichtern.

Mit einem Dorfladen wird die Attraktivität ländlicher Wohnorte gesteigert und die soziale Infrastruktur gesichert. Das gemeinsame bürgerschaftliche Engagement festigt die Dorfgemeinschaft und nebenbei wird auch noch ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet, da die Dorfläden ihre Waren zu einem großen Teil regional beziehen.

Multichannel-Handel: Online und offline konsequent vernetzen – Breitbandausbau und Netzsicherheit sind suffizient!

„Im Multichannel-Handel liegen für viele Händler noch riesige Chancen. Die Kunden erwarten die intelligente und konsequente Verknüpfung der Offline- und der Online-Welt“, stellt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp fest. Das bestätigt auch die Global Consumer Insight Studie der US-Organisation National Cash Register. Demnach sind rund 60 Prozent aller Europäer bereit, ihre Ware online zu bestellen und anschließend im stationären Geschäft abzuholen. Und auch beim Umtausch setzen die Kunden auf Multichannel: 73 Prozent der Befragten würden ihre online gekaufte Ware gerne im Laden vor Ort persönlich zurückgeben können. „Der persönliche Kontakt bei Umtausch und Abholung der Ware im stationären Handel bietet außerdem die Chance, die Kunden auf weitere passende Angebote im Regal aufmerksam zu machen“, so Tromp weiter. Damit werde es auch leichter, neue Stammkunden zu gewinnen. Tromp: „Die Kunden suchen den bequemsten und einfachsten Weg zu ihrem Einkauf. Bieten können das vor allem Händler mit einer intelligenten Verzahnung von stationärem und Online-Handel.

“Wichtige Faktoren für das Wachstum des Online-und Multichannel-Handels sind neben der Ausgestaltung von rechtlichen Vorschriften auch die flächendeckende Versorgung mit Breitbandnetzen und die Sicherheit bei der Benutzung des Internets“, so IHK Handelsreferent Thomas Zapf. Kapazitätsengpässe müssen beseitigt werden, damit alle Verbraucher die Möglichkeit haben, das Internet effektiv zu nutzen. Cyberangriffe und technische Ausfälle sind weitere Hindernisse für das Ausschöpfen des wirtschaftlichen Potenzials, das im elektronischen Handel steckt. Ausfälle belasten Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen mit erheblichen finanziellen und rechtlichen Folgen. Darüber hinaus beeinträchtigen sie das Vertrauen in das Internet insgesamt. Auch hier müssen zügig die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.

Online-Handel: IHK empfiehlt zertifizierte Siegel beim Internet-Shop

Kunden, die grundsätzlich nicht online einkaufen, haben oft kein Vertrauen in die Datensicherheit oder Angst vor Betrug. Deshalb ist es für die Händler entscheidend, ihre Online-Shops von neutraler Stelle prüfen und zertifizieren zu lassen. Die Kunden müssten sicher sein können, dass ihre Bankdaten und die persönlichen Angaben in guten Händen sind. Die IHK empfiehlt hier insbesondere die Siegel des EHI Retail Institute, Trusted Shops oder des TÜV. Neben einem anerkannten Sicherheitszertifikat ist es für die Händler wichtig, sich den Kunden mit seriös gestalteten Online-Shops zu präsentieren. Hier sind sorgfältig gestaltete und nicht zu aufdringliche Lösungen gefragt.

Existenzgründung im Handel – IHK für Oberfranken hilft und informiert

Der Einzelhandel eignet sich gut für Newcomer mit Erfolg versprechenden Konzepten. Ein großer Vorteil der Branche ist der einfache Marktzutritt: Für den Beginn ist verhältnismäßig wenig Startkapital erforderlich. Nicht zuletzt aus diesem Grund suchen 22 Prozent aller Gründer ihre neue Existenz im Handel. Doch wie bei jedem Schritt in die Selbstständigkeit birgt auch das eigene Handelsunternehmen das Risiko, das eingesetzte Kapitel zu verlieren. Eine gründliche Vorbereitung ist deshalb unabdingbar. Mit Rat und Tat steht Ihnen dabei Ihre IHK für Oberfranken zur Seite.

Informationen und Hilfestellung zur Gründung finden Sie in der Rubrik

Netzwerk "Oberfranken handelt!"

"Oberfranken handelt!" ist ein Internetprojekt der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, mit dem die Kammer die Aktivitäten der Werbegemeinschaften und des Stadtmarketings unterstützt. Übersichtlich informieren die Internetseiten über die Kontaktdaten der Organisationen und deren Events - damit sollen die einzelnen Gruppen besser vernetzt werden.

Ansprechpartner

Thomas Zapf

Thomas Zapf


Stv. Leiter Bereich Standortpolitik
Leiter Referat Handel, Projekte
Branchenbetreuer Handel
Designbeauftragter

News

22.09.2017
Strategien für den "Handel im Wandel"