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Neues KfW-Energieeffizienzprogramm „Abwärme“ gestartet

Das bereits länger angekündigte Programm des BMWi zielt auf die Hebung von Effizienzpotentialen bei der Vermeidung oder Nutzung von Abwärme in Gewerbe und Industrie.

Mit dem KfW-Energieeffizienzprogramm - Abwärme (294) werden Investitionen innerhalb Deutschlands in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien zur Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme. Aber auch die außerbetriebliche Nutzung von Abwärme – bspw. Auskopplung der Abwärme oder Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme an Dritte (Einspeisung in bestehende Wärmenetze) oder die Verstromung von Abwärme – bspw. Organic Rankine Cycle (ORC)-Technologie.

Grundlage der Förderung bildet ein im üblichen Verfahren bewilligter KfW-Kredit, der sich auf bis zu 100 Prozent der (förderfähigen) Investitionskosten belaufen kann. Der Kredithöchstbetrag beträgt bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben. Die Förderung erfolgt in Form eines Tilgungszuschusses auf den gewährten KfW-Kredit. Die Höhe des Tilgungszuschusses variiert je nach Maßnahme und Größe des Unternehmens.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 Prozent auf die förderfähigen Investitionskosten. Das Programm kann von In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und freiberuflich Tätige in Anspruch genommen werden. Es besteht also keine KMU-Begrenzung.

Detaillierte Informationen und Merkblätter zum Programm sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf der Seite der KfW.

Ansprechpartner

Frank Lechner

Frank Lechner


Bereich Innovation.Unternehmensförderung
Leiter Referat Umwelt/Energie