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18.07.2018

IHK-Vollversammlung verabschiedet Resolution an die Politik

Technologiestandort Oberfranken stärken!

Die IHK für Oberfranken Bayreuth appelliert an die Politik, die Anstrengungen zum Ausbau des Technologiestandorts Oberfranken fortzusetzen. Um diesem Appell Nachdruck zu verleihen, hat die IHK-Vollversammlung in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution mit dem Titel „Bildungs- und Technologiestandort Oberfranken: In Zukunft investieren“ verabschiedet. „Soll die Wirtschaft am Industriestandort Oberfranken weiter wachsen, muss die Steigerung der Innovationsfähigkeit der oberfränkischen Unternehmen im Vordergrund stehen“, begründet IHK-Präsidentin Sonja Weigand den Vorstoß drei Monate vor der Landtagswahl.

Konkret schlägt die IHK vor, die Universitäten und Hochschulen in Oberfranken weiter zu stärken, die Technologieallianz Oberfranken (TAO) strategisch weiterzuentwickeln, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zu stärken und neue anzusiedeln. Darüber hinaus ist es notwendig, die Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur in der Region schneller zu ertüchtigen, um Digitalisierung zu ermöglichen, sowie finanzielle Spielräume für Innovation und Steuerentlastungen zu nutzen.

Oberfranken hat Aufholbedarf

Die IHK-Präsidentin verweist darauf, dass die Bayerische Staatsregierung im Rahmen ihrer Heimatstrategie bereits eine Reihe strukturpolitischer Maßnahmen zur Stärkung des Standorts Oberfranken auf den Weg gebracht hat. Als Beispiele nennt sie die Projekte der Nordbayerninitiative, die erfolgten Behördenverlagerungen, die Unterstützung des Innovationszentrums Kronach (IZK), den Bau des Medical Valley Centers in Forchheim und die Ankündigung, in Kulmbach einen Campus der Universität Bayreuth zu einzurichten. „Trotz dieser Maßnahmen hat Oberfranken aber gegenüber anderen Regionen Bayerns durchaus Aufholbedarf, gerade wenn es um Forschungsthemen und Technologie geht“, so Weigand.

„Oberfranken ist eine starke und vitale Region, die zunehmend an Attraktivität als Arbeits- und Lebensstandort gewinnt“, ergänzt IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Oberfranken berge in den Bereichen Kultur und Natur einen reichhaltigen Schatz, präsentiere sich erfolgreich als Genussregion und könne gerade bei den weichen Standortfaktoren punkten. „Das ist in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels natürlich von großer Bedeutung, doch die Zukunft Oberfrankens als attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum hängt weiterhin vor allem von der Wettbewerbsfähigkeit und dem ökonomischen Erfolg der heimischen Unternehmen ab“ betont Hohenner.

Aus Sicht der IHK können EU, Bund, Land und Kommunen über finanzielle Anreize und gezielte strukturpolitische Maßnahmen einen zusätzlichen Beitrag zur Stärkung des Technologiestandorts Oberfranken leisten. „Die Forschungs- und Entwicklungslandschaft in Oberfranken muss zielgerichtet und an den Bedarfen der Wirtschaft orientiert weiterentwickelt werden, damit sich die Region nachhaltig als Technologiestandort mit überregionaler Ausstrahlung etabliert“, appelliert IHK-Präsidentin Sonja Weigand.

Die Resolution (siehe Anlage) umfasst im Wesentlichen fünf Forderungen an die Politik:

  1. Finanzielle Spielräume für Innovation und Steuerentlastungen nutzen
  2. Universitäten und Hochschulen in Oberfranken stärken
  3. Technologieallianz Oberfranken strategisch weiterentwickeln
  4. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen stärken und neue ansiedeln
  5. Infrastruktur schneller ertüchtigen, um Digitalisierung zu ermöglichen

Die Resolution der IHK-Vollversammlung wird nun an die zuständigen Regierungsmitglieder in Bund und Land, alle oberfränkischen Abgeordneten, sowie alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl in Bayern versandt.

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Ansprechpartner

Wolfram Brehm

Wolfram Brehm


Stv. Hauptgeschäftsführer
Leiter Bereiche Standortpolitik und Kommunikation

Geschäftsführer IHK-Gremium Bamberg
Geschäftsführer Handelsausschuss, Tourismusausschuss und Ausschuss Standort Oberfranken
Verena Bartels

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Bereich Kommunikation
Leiterin Referat Pressearbeit

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