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09.10.2018

IHK rechnet für 2018 mit 8.000 neuen Stellen

Positive Konjunkturerwartungen trotz erschwerter Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftsklima in Oberfranken bleibt freundlich, die Unternehmen berichten von einer guten Geschäftslage. Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate werden zwar etwas nach unten korrigiert, bleiben aber optimistisch. Der Konjunkturklimaindex der IHK für Oberfranken Bayreuth sinkt um drei Zähler und liegt nun bei weiterhin sehr guten 127 Punkten.

"Die oberfränkische Wirtschaft entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Unsere Unternehmen können sich auf den Märkten im In- und Ausland weiterhin gut behaupten. Belastet wird die gute Stimmung vor allem von der Frage, wie der wachsende Fachkräftebedarf gedeckt werden soll", so IHK-Präsidentin Sonja Weigand in einer ersten Bewertung.

Die aktuelle Lage wird von den befragten oberfränkischen Unternehmen unverändert sehr positiv eingestuft. Mehr als die Hälfte der Unternehmen gibt eine gute geschäftliche Situation zu Protokoll (52 Prozent), weitere 40 Prozent beschreiben ihre Lage als befriedigend, nur acht Prozent als schlecht. Positiv stechen Bau-, Tourismus- und Dienstleistungssektor heraus.

Oberfränkische Unternehmen weiter optimistisch

Die Erwartungen an die kommenden zwölf Monate fallen im Vergleich zur Frühjahrsumfrage etwas verhaltener, aber im Saldo weiterhin positiv aus. Knapp ein Viertel der Unternehmen rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage, zwölf Prozent stellen sich auf eine rückläufige Geschäftsentwicklung ein. Das Ergebnis ist über alle Branchen recht ausgeglichen. Einzig der Großhandel erwartet eine etwas schlechtere Entwicklung. "Unsere Unternehmen rechnen - ungeachtet eines schwieriger werdenden internationalen Umfeldes - mit einer Fortsetzung des Aufschwungs in Oberfranken", so IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. "Ein stärkerer Euro, hohe Kapazitätsauslastungen und Engpässe beim Beschäftigtenaufbau hinterlassen aber ihre Spuren."

Oberfränkische Unternehmen investieren und wollen einstellen

Auch die Investitionsplanungen sprechen für die Zuversicht der oberfränkischen Wirtschaft. Fast jedes dritte Unternehmen plant für die kommenden 12 Monate steigende Inlandsinvestitionen, eine Reduzierung dagegen nur acht Prozent. Diese hohe Investitionsbereitschaft zieht sich durch alle Branchen.

18 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden Jahr weiter Personal aufbauen, acht Prozent planen eine Reduzierung der Mitarbeiteranzahl. Die IHK für Oberfranken Bayreuth rechnet mit einem Zuwachs von rund 8.000 sozialversicherten Beschäftigten für das Jahr 2018, sofern der Arbeitsmarkt dies zulässt. Weigand: "Wir müssen noch mehr in das Thema Fachkräftesicherung investieren und hier vor allem die berufliche Bildung stärken. Die Aus- und Weiterbildung bleiben daher absolute Schwerpunktthemen in der IHK-Arbeit."

Herausforderungen nehmen zu

Bei allem Optimismus sehen die Unternehmer sehr wohl die unternehmerischen Risiken. Der Fachkräftemangel und die damit verbundenen Kapazitätsengpässe stellen für 63 Prozent der Befragten ein unternehmerisches Risiko dar. 64 Prozent nennen den Bürokratieaufwand bei der Einhaltung der Datenschutzauflagen. Das sind zwanzig Prozentpunkte mehr als noch im Frühjahr dieses Jahres. Auch die instabileren politischen Verhältnisse in Berlin werden mittlerweile von 61 Prozent als potenzielles Risiko für das eigene Unternehmen eingeschätzt. "Bei den Themen 'Bürokratie' und 'Stabilität' bleibt die Politik in Bund und Land in der Pflicht. Die Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen", so IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner.

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