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28.11.2018

5G-Mobilfunkstandard ist ein Muss für Oberfranken

IHK: flächendeckender Ausbau der 4G-Technologie reicht nicht aus

Die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G bietet aus der Sicht der IHK für Oberfranken Bayreuth viele Chancen. Vor diesem Hintergrund will sich die IHK auch nicht mit der Aussage von Bundesforschungsministerin Anja Karlicek abfinden, wonach „5G nicht an jeder Milchkanne notwendig“ sei. Die Ministerin sieht noch hohen Bedarf darin, die weißen Flecken in Deutschland mit einem flächendeckenden 4G-Standard auszustatten. „Wir erwarten, dass die 5G-Funkfrequenzen nur gegen flächendeckende Versorgung vergeben werden. Können sich die Anbieter die Rosinen heraus picken, wird der ländliche Raum abgehängt", betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner.

Acht Jahre ist es her, dass in Deutschland das erste LTE-Netz (4G) startete und neue Standards gesetzt hat. Für Anfang 2019 ist die Lizenzvergabe für den neuen Mobilfunkstandard 5G geplant. 5G soll eine Datenrate haben, die bis zu 100 Mal höher liegt als bei heutigen LTE-Netzen und eine 1.000fach höhere Kapazität, aber gleichzeitig nur ein Tausendstel der Energie verbraucht für die Übertragung eines Bits und je Mobildienst einen um 90 Prozent niedrigeren Stromverbrauch haben soll. „Dieser neue Mobilfunkstandard wird etliche neue Anwendungen ermöglichen, beispielsweise im Bereich der Industrie 4.0, für vernetztes Fahren, Mobilitätsdienste oder die Steuerung dezentraler Netze“, so Hohenner.

Flächendeckende Versorgung wichtig

„Das 5G-Netz muss überall in Oberfranken zur Verfügung stehen und nicht nur an ausgewählten Verkehrslinien. Ohne Ausnahmen. Selbstverständlich erwarten das auch unsere wirtschaftsstarke Industrieregion sowie unsere Weltmarktführer der Glasindustrie am eher dezentral gelegenen Rennsteig 5G", so IHK Vizepräsident Hans Rebhan. „Nur mit modernster digitaler Infrastruktur vor Ort können Unternehmen neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln und die Erwartungen potenzieller Fachkräfte zufriedenstellen. Die Politik ist nachdrücklich aufgefordert, den Verfassungsgrundsatz der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Bayern mit Leben zu füllen“, so Rebhan.

Ansprechpartner

Thomas Zapf

Thomas Zapf


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Designbeauftragter
Peter Belina

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