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15.03.2019

Nachfrage für Kombination aus Studium und Ausbildung steigt

Zunahme der dual Studierenden in Oberfranken

Immer mehr junge Menschen und Betriebe entdecken die Vorteile eines dualen Studiums. Die Zahl der Studierenden und auch der Unternehmenspartner ist im letzten Jahr bayernweit deutlich gestiegen. Im Wintersemester 18/19 absolvieren in Oberfranken 625 junge Nachwuchskräfte ein Studium mit hohem Bezug zur wirtschaftlichen Praxis.

Den aktuellen statistischen Auswertungen zufolge erfreut sich das duale Studium immer größerer Beliebtheit. Die Kombination von technischer oder kaufmännischer Berufsausbildung und einem Studium kommt nicht nur der Wirtschaft entgegen, auch die Studierenden profitieren von der Möglichkeit sich in Theorie und Praxis gleichermaßen zu qualifizieren. Im Vergleich zu den Vorjahren liegt die Wachstumsrate für Bayern bei 5,9 Prozent.

In Oberfranken steigt die Zahl der dual Studierenden ebenfalls wieder an. Während im Jahr davor 582 Absolventen gemeldet waren, verzeichnen die Hochschulstandorte der Region im aktuellen Wintersemester 625 Studierende. Am stärksten vertreten sind dabei die Ingenieurswissenschaften, für die sich 335 junge Leute oder knapp 54 Prozent entschieden haben. Dahinter folgen die Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften mit 201 und die des MINT-Bereichs mit 87 Absolventen. Besonders attraktiv gelten dabei die ausbildungsintegrierten Modelle der Verbundstudiengänge.

Insgesamt 182 oberfränkische Unternehmen beteiligen sich als Praxispartner an den Modellen von hochschule dual und vermitteln Studierenden die Inhalte der Ausbildung im Betriebsalltag. IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner sieht in der Zunahme an Kooperationen mit den Hochschulen einen großen Zugewinn für die Zukunft: „Hier haben wir eine Verbindung, die wirklich Erfolg verspricht. Die Unternehmen der Region legen viel Wert auf eine fundierte Ausbildung, die akademische Bildung mit der beruflichen Erfahrung vereint“ betont Hohenner. Gerade in den Arbeitsbereichen, die technologische Entwicklungen vorantreiben und in denen die Anforderungen dahingehend steigen, müssten diese Bildungswege besonders gestärkt werden. Gemeinsam mit der hochschule dual will die IHK für Oberfranken Bayreuth daher weiterhin neue Konzepte und Angebote, wie etwa beim Kaufmann für E-Commerce begleiten.

Ansprechpartner

Fred Wunder

Fred Wunder


Bereich Berufliche Bildung
Leiter Referat Bildungsberatung und
Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
Ausbildungsberater kaufmännische Berufe
Verena Bartels

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Bereich Berufliche Bildung
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