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Projekt Know-how-Schutz und IT-Sicherheit (KNOW IT)

Ihre Idee als finanzieller Albtraum? Werden wichtige Aspekte wie Geheimnisschutz, gewerblichen Schutzrechten oder IT-Sicherheit vom Unternehmen nicht berücksichtigt, kann die eigene Entwicklung schnell zum Bumerang werden.
Erhält der Wettbewerb Kenntnis der innovativen Bestandteile der neuen Idee, dann stehen nicht nur die eigenen Forschungsaufwendungen auf dem Spiel, sondern auch die erhofften Erträge. Aber auch die Gefahr von Doppelerfindungen ist nicht von der Hand zu weisen. Im ungünstigsten Fall können fremde Schutzrechte verletzt und damit kostspielige rechtliche Auseinandersetzungen bis hin zu Schadensersatzforderungen ins Haus stehen.

Um den zunehmenden Marktanforderungen gerecht zu werden, stellt die IHK für Oberfranken Bayreuth interessierten Unternehmen ein Projektteam zur Verfügung, um Aufklärungsarbeit zu leisten und den Innovationsstandort Oberfranken nachhaltig zu stärken.

Know-how-Schutz ist gleichzeitig Bestandsschutz sowie zukunftsorientiertes Wirtschaften und sollte daher von der eigentlichen Ideenfindung bis zur späteren Markteinführung berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sollte die oberste Prämisse eines jeden Unternehmens der Schutz des eigenen Wissens sein. Dafür ist eine vorbereitende Recherche über den Stand der Technik unerlässlich, um sich über aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Themenbereich zu informieren. Diese Informationen sollen einerseits als Denkanstoß für eigene FuE-Anstrengungen dienen und andererseits kostspielige Doppelerfindungen sowie im ungünstigsten Fall damit in Verbindung stehende Verletzungen fremder Schutzrechte vermeiden. Darauf aufbauend gilt es in Abhängigkeit des Vorhabens für den innovativen Gedanken, die am besten geeigneten Schutzrechte zu identifizieren und diese eigenständig oder aber mit externer Unterstützung anzumelden. Die Überlegung ob Patente, Gebrauchs-, Geschmacksmuster und Marken notwendig und sinnvoll sind, gilt es noch vor der letztendlichen Markteinführung zu evaluieren und umzusetzen.

Jedes moderne Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche, ist ohne die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien kaum noch vorstellbar bzw. handlungsfähig. Der Auf- und Ausbau sicherer IT-Infrastruktur ist daher eine unerlässliche Investition in die Zukunft eines jeden Unternehmens. Der oberfränkische Mittelstand ist nicht nur Anwender sondern auch Entwickler dieser Lösungen. Der Breitbandausbau unterstützt diese Entwicklung, wobei IT-Sicherheit jedoch noch weiter in den Fokus rücken muss, um das Wissen der Region zu schützen. Dies zumal auch deshalb, da aktuell von Unternehmerseite zumeist nur Schadensbegrenzung und keine grundlegende Sicherung betrieben wird. Dies lässt sich nur nachhaltig verbessern, indem Management und Mitarbeiter gleichermaßen für die Bedeutung der IT-Sicherheit sensibilisiert und IT-Beauftragte zum Erfahrungsaustausch an einen Tisch gebracht werden.

Getreu dem eigenen Motto „Wissen schützen“ besteht die Zielsetzung des Projekts „Know-how-Schutz und IT-Sicherheit (KNOW IT)“ im Aufbau einer umfangreichen Wissensbasis sowie von Erfahrungs- und Expertenkreisen. Diese Angebote sollen durch eine kostenfreie Initialberatung für Kammermitglieder sowie zusätzliche Informationsveranstaltungen und Vorträge ergänzt werden. Dem sogenannten „Cybercrime“ treten wir damit als Interessenvertreter der Wirtschaft bewusst entgegen und helfen auf diese Weise Datenlecks zu identifizieren und zu schließen.

Ansprechpartner

Dominik Erhard

Dr. Dominik Erhard


Stv. Leiter Bereich Innovation.Unternehmensförderung
Leiter Referat Gewerbliche Schutzrechte
Peter Wilfahrt

Peter Wilfahrt


Bereich Innovation.Unternehmensförderung
Leiter Referat Digitalisierung/IT-Sicherheit
Kreisgeschäftsführer Wirtschaftsjunioren Bayreuth