Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite

TTIP

Informationen

Worum geht es überhaupt?

Hier erfahren Sie alles über das in der Öffentlichkeit viel diskutierte Freihandelsabkommen.

Lesen Sie dazu auch das Interview mit dem Leiter des Bereichs International, Dr. Kolb.

Chancen

Welche Chancen bietet das Freihandelsabkommen?

Handelsschranken hemmen das Wirtschaftswachstum. Wer weiß das besser als wir Deutschen, wenn wir uns schon einmal mit unserer Wirtschaftsgeschichte befasst haben. Die EU und die Gemeinschaftswährung Euro haben in der jüngsten Geschichte den europäischen Wirtschaftsraum ebenso geeint und beflügelt – die größten Gewinner dieser Entwicklung sind wir in Deutschland. Jetzt steht ein weiterer großer Schritt für die Wirtschaft Europas an. Die USA sind schon seit langem unser wichtigster Handelspartner außerhalb Europas. Gerade mit Blick auf die weltweiten Krisen wie dem Russland-Ukraine-Konflikt, dem schwächerem China-Geschäft, der Krise in Griechenland, den Hoffnungen auf Geschäftschancen in Iran – es gibt derzeit keinen besseren Partner für Europa als die USA. Aber für beide Partner erschweren bürokratische Hürden den Marktzugang zu Waren, Dienstleistungen und Investitionen. Genau diese nicht-tarifären Hemmnisse blockieren derzeit den gegenseitigen Warenaustausch am meisten. Diese gilt es abzubauen und den Bürokratiedschungel zu lichten.

Lesen Sie weiter auf Seite 1 und 10-11 der "Oberfränkischen Wirtschaft" in der Juli-Ausgabe 2015.

Lesen Sie dazu außerdem das Interview mit Dr. Kolb zum Thema TTIP „Welche Vorteile sprechen für das Freihandelsabkommen?“.

Kritische Diskussionen

Mythen und Fakten: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Freihandelsabkommen finden Sie hier.

  • Mythen und Fakten – kurz und knapp erfahren Sie auf zwei Seiten wie es um die heiß diskutierten Bereiche des Abkommens wirklich steht.
  • Zehn Mythen über TTIP – Die EU geht in dieser Broschüre ausführlicher und dennoch verständlich geschrieben auf die zehn häufigsten Mythen des Abkommens ein. Eine gute Zusammenfassung bietet die Broschüre auf Seite 15.
  • Mythen und Fakten – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) klärt über 19 Mythen auf, u.a. nimmt es die Schiedsverfahren, Arbeitnehmerrechte, Wasserversorgung und Verbraucherschutz oder auch Regionale Spezialitäten und Kultur unter die Lupe.

Lesen Sie dazu außerdem das Interview mit Dr. Kolb zum Thema TTIP „Und was sagen die Kritiker?“.

Forderungen der IHK

Wie muss TTIP gestaltet sein, damit oberfränkische Unternehmen auf dem US-Markt Fuß fassen können?

Das Freihandelsabkommen sollte sich – vor dem Hintergrund unserer durch KMU und inhabergeführten Mitgliedsunternehmen geprägten Firmenlandschaft – an den Bedürfnissen des Mittelstands ausrichten. Besonders wichtig sind vereinfachte und vereinheitlichte Standards, Normen und Zertifizierungen und Erleichterungen bei der Zollabwicklung.

Das sind die zentralen Anforderungen:

  • Umfassenden Marktzugang sicherstellen
  • Dienstleistungshandel und Mobilität verbessern
  • Investitionsschutz ist wichtig – aber nicht um jeden Preis!
  • Zugang zur öffentlichen Beschaffung umfassend gewährleisten
  • Regulatorische Zusammenarbeit stärken
  • Zollabwicklung vereinfachen
  • Kleine und mittelständische Unternehmen in den
  • Mittelpunkt stellen
  • Handel von Energie und Rohstoffen stärken
  • Geistiges Eigentum schützen
  • Transparenz sicherstellen

Lesen Sie weiter auf Seite 10 und 11 der "Oberfränkischen Wirtschaft" in der Juli-Ausgabe 2015.

Als Interessensvertretung der oberfränkischen Wirtschaft übermitteln wir überdies Ihre Forderungen an die Kommission in Brüssel: über die Dachorganisationen aller IHKs dem DIHK tun wir das bereits seit Beginn der Verhandlungen. Ein im September 2015 erarbeitetes Positionspapier haben wir außerdem im Oktober 2015 in Brüssel vorgestellt und persönlich übergeben.

Lesen Sie dazu weiter auf Seite 16 in der "Oberfränkischen Wirtschaft" in der Dezember-Ausgabe 2015.

Forderungen des DIHK: einfache Ursprungsregeln

Für international agierende Unternehmen sind u. a. die Ursprungsregeln von besonderer Bedeutung. Sie sind ein wesentliches Element eines jeden Handelsabkommens und legen fest, unter welchen Voraussetzungen eine Ware als Ursprungsware des Partnerlandes gilt und beim Import in den Genuss von Zollvorteilen kommen kann.

Damit Unternehmen von TTIP profitieren können, sollten möglichst einfache Ursprungsregeln definiert werden. Zudem müssen unbürokratische Verfahren für den erforderlichen Ursprungsnachweis geschaffen werden, die für Hersteller und Exporteure leicht verständlich und in der Praxis leicht anwendbar sind.

Die Forderungen des DIHK können Sie detailliert hier nachlesen.

106 KB

Ansprechpartner

Cornelia Kern

Cornelia Kern


Stv. Leiterin Bereich International
Leiterin Referat EU-Fragen / Kooperationsprogramme
Leiterin Projekt Enterprise Europe Network (EEN)
Katrin Taepke

Katrin Taepke


Bereich International
Leiterin Referat Außenwirtschaftsveranstaltungen
Geschäftsführerin IHK-Gremium Kronach
Kreisgeschäftsführerin Wirtschaftsjunioren Kronach