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Termine, Veranstaltungen, Aktivitäten

Wie das bayerische Enterprise Europe Network Unternehmen unterstützt – Elf Erfolgsgeschichten

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten durch das Enterprise Europe Network vielfältige Unterstützung bei der Anwendung von Regelungen im EU-Binnenmarkt, bei der Suche nach internationalen Partnern für die Erschließung neuer Märkte, für Technologietransfer, Forschung und Entwicklung. Außerdem informieren die zehn Partner des bayerischen Konsortiums über europäische Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Innovation und Internationalisierung und übermitteln per kurzem Draht Probleme, die Unternehmen im EU-Binnenmarkt haben, direkt nach Brüssel.

Diese Broschüre zeigt, wie bayerische Unternehmen das Netzwerk nutzen:

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Mehr erfahren Sie auch hier: http://www.een-bayern.de/een/inhalte/startseite.html

„Zum Nutzen des EU-Binnenmarktes für die bayerische Wirtschaft“ – neue BIHK-Studie

Im Auftrag des BIHK hat Prof. Gabriel Felbermayr (LMU München und ifo Institut) diese Umfrage durchgeführt. Die Bedeutung Europas für die bayerischen Exporte ist ungebrochen und wird auch in Zukunft nahe 60 Prozent liegen, so ein Ergebnis der Studie.

Bayerische KMU nutzten das Enterprise Europe Network auch 2017

Seit Gründung des weltweit größten Beratungsnetzwerkes für kleine und mittlere Unternehmen vor nunmehr 10 Jahren unterstützt die IHK für Oberfranken Bayreuth gemeinsam mit neun weiteren bayerischen Partnern bayerische Unternehmen dabei, den EU-Binnenmarkt zu nutzen, um ihre Innovationskraft zu stärken und den Weg auf internationale Märkte zu finden. Dafür arbeitet sie in einem lebendigen Netzwerk mit den unterschiedlichsten Partnern aus mehr als 60 Ländern zusammen.

  • 2500 Teilnehmer informierten sich in Veranstaltungen über den EU-Binnenmarkt

  • mehr als 1500 bayerische KMU nutzten die intensive individuelle Beratung zur Erschließung neuer Märkte, zur Erweiterung ihres Innovationspotenzials oder bei der Antragstellung für EU-Förderprogramme

  • 270 bayerische KMU erhielten individuelle Unterstützung bei der Suche nach Kooperationspartnern im Ausland
  • 31 Kooperationstreffen und Delegationsbesuche wurden mitorganisiert, auf denen
  • fast 800 internationale B2B-Gespräche geführt wurden

  • mehr als 60 Projektmitarbeiter in Bayern arbeiteten als „one-stop-shop" im Konsortium eng zusammen

So war’s:

19.07.2018: EEN-Produktsicherheitstag
Neues zur Produktsicherheit für elektrische und elektronische Geräte

Kürzlich wurden die EU-Produktsicherheitsvorschriften im Bereich der elektrischen und elektronischen Geräte neu gefasst. Außerdem gibt es auch Neuerungen bezüglich der Produktkennzeichnung und der EU-Konformitätserklärung.

Edwin Schmitt und Stefan Rost, Experten der TÜV Rheinland Consulting GmbH aus Nürnberg, informierten am 19. Juli 2018 auf dem „EEN-Produktsicherheitstag“ in Bayreuth darüber und gaben wertvolle Tipps.

Im Folgenden einige davon:

  • Alle unternommenen Schritte zur Risikoanalyse als Teil der Konformitätsbewertung dokumentieren.
  • Unterlagen von Lieferanten anfordern und aufbewahren, bereits im Kaufvertrag festlegen, dass die erforderlichen technischen Unterlagen bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Risikobeurteilung beginnt mit der Produktentwicklung. Unerlässlich dabei: Immer die neuesten Vorschriften und Normen im Auge zu behalten. Oftmals gelten für ein Produkt Anforderungen aus mehreren Richtlinien. Deshalb: Rechtstexte gründlich lesen.
  • Nicht vergessen, den Einkauf von Beginn an in die Entwicklung einzubeziehen, damit dieser weiß, welche Produkte wie im EU-Binnenmarkt in den Verkehr gebracht werden dürfen.
  • ständige Produktbeobachtung - Die EU-Datenbank RAPEX listet wöchentlich auf, welche Produkte unsicher sind und deshalb vom Markt genommen werden müssen - wichtig nicht nur für Händler.

Nutzen Sie für persönliche Gespräche mit den Experten von der TÜV Rheinland Consulting GmbH die IHK-CE-Sprechtage, die regelmäßig stattfinden, der nächste am 9. Oktober 2018 in Bamberg:

Stefan Rost (li.) und Edwin Schmitt (re.) Experten der EU-Beratungsstelle der TÜV Rheinland Consulting GmbH
EEN-Produktsicherheitstag-Plenum

19.07.2018: EEN-Produktsicherheitstag
Zertifizierung für den Export in die Märkte der Welt – Experten informierten

Für die Einfuhr von Produkten fordern viele Staaten weltweit Konformitätszertifikate. Diese dienen als Nachweis dafür, dass die Waren die länderspezifischen Anforderungen an Sicherheit und Qualität erfüllen und den jeweiligen Normen und Standards entsprechen.

Das Enterprise Europe Network und der Bereich International der IHK hatten Experten aus drei unterschiedlichen Zertifizierungseinrichtungen am 19. Juli 2018 nach Bayreuth eingeladen, um über die neuesten Entwicklungen im Arabischen Raum, in China und der Eurasischen Wirtschaftsunion zu informieren.

Volker Schliesche von der SGS Germany GmbH stellte das Leistungsangebot dieses weltweit tätigen Dienstleisters für den Arabischen Raum vor.

Florian Wägele von der Münchner CISEMA China Certification GmbH berichtete über eine im März 2018 erfolgte umfassende Marktregulierung und die Einrichtung einer zentralen Zertifizierungsbehörde in China.
Das Zertifizierungssystem in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) erläuterte Norbert Gies von der WR Certification GmbH.
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13.04.2018: Bayerische EEN-Partner trafen sich in Bayreuth

Zu einem Arbeitstreffen konnten Wolfram Brehm, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth (2. Reihe, 1.v.re.) und Sara Franke, Leiterin des Bereichs International (2. Reihe, mi.) Vertreter des bayerischen EEN-Konsortiums am 13. April 2018 in Bayreuth begrüßen. Die Projektverantwortlichen der zehn bayerischen Partner des Enterprise Europe Network besprachen die Zusammenarbeit in diesem Jahr und tauschten Erfahrungen aus. Ein wichtiger Diskussionspunkt waren die Herausforderungen, die im Projektjahr 2019 auf die bayerischen Partner zukommen werden. Das betrifft Themen wie die Zukunft der EU und des Binnenmarktes ebenso wie die Unterstützung von Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Folgen des BREXIT. Auch Überlegungen, wie der Service des Netzwerkes noch stärker an den Bedürfnissen der kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern ausgerichtet werden kann, standen im Fokus.

09.11.2017: Diskussionsrunde in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel:
„Dienstleistungsverkehr im Binnenmarkt – Wie viel Bürokratie braucht ein fairer Wettbewerb?“

Um die Meinung der Wirtschaft zum geplanten „Dienstleistungspaket“ der EU-Kommission auf direktem Weg an diese und das Europäische Parlament zu übermitteln, luden die Bayerischen IHKs, das Enterprise Europe Network (EEN und die WKÖ am 9. November 2017 in die Bayerische Landesvertretung nach Brüssel ein.

Die Bilanz sei eher ernüchternd, so die übereinstimmende Feststellung der Vertreter der Wirtschaft auf dem Podium. Der Binnenmarkt für Dienstleistungen in der EU habe sich eher verschlechtert, nationale „Abschottung“ habe zugenommen, Mehr Wille zu einheitlichen, einfachen Regelungen sowohl auf Seiten der EU-Kommission als auch der Mitgliedstaaten sei dringend notwendig, so die Botschaft.

Michael Möschel, IHK-Vizepräsident und geschäftsführender Gesellschafter der VA Verkehrsakademie Holding GmbH & Co. KG, Kulmbach, schilderte seine Erfahrungen aus der täglichen Praxis. Er stelle fest: „Die Bedingungen sind heute schlechter als 1991. Da muss man sich schon fragen: Was ist da passiert?“ Und lieferte die Antwort gleich mit. Der EU-Binnenmarkt für Dienstleistungen leide unter „Protektionismus pur“.

Europaparlamentarier Andreas Schwab (CDU/EVP) erklärte, wie dringlich solche Fortschritte für die gesamte Wirtschaft Europas wären. „Seit die EU 2006 die Dienstleistungsrichtlinie verabschiedet hat, hat sich der EU-Binnenmarkt trotz einer stetig wachsenden Zahl von Serviceanbietern zusehends schwächer entwickelt. Das ist ein Armutszeugnis“, kritisierte Schwab.

Die Probleme werden von der EU-Kommission deutlich gesehen. Im Januar 2017 hat Brüssel ein Dienstleistungspaket auf den Weg gebracht, das dem Binnenmarkt neuen Schwung verleihen soll. Hubert Gambs, bei der Kommission verantwortlich für die Modernisierung des Binnenmarkts, konnte aber noch nicht erklären, wie dieses Paket im Detail umgesetzt werden soll. Nach Meinung der Vertreter der Wirtschaft auf dem Podium geht es bisher am Bedarf vor allem der kleineren Unternehmen vorbei.

Gefragt von Moderator Markus Stock, Leiter des EU-Büros der WKÖ, nach seinem Wunsch an die EU-Kommission zum Dienstleistungspaket, setzte Michael Möschel den Schlusspunkt der Veranstaltung: „Klare, einheitliche Regelungen ohne großen Handlungsspielraum der Mitgliedstaaten“.

Michael Möschel, IHK-Vizepräsident (li.), berichtete von seinen Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Dienstleistungen in der EU und forderte von Hubert Grams, in der Generaldirektion GROW der EU-Kommission verantwortlich für die Modernisierung des Binnenmarktes (2.v.li.) deutliche Verbesserungen. Die weiteren Podiumsteilnehmer bestätigen seine Einschätzungen: (v.lin.n.re.) Markus Stock, Leiter des EU-Büro der WKÖ; Andreas Schwab, MdEP; Dr. Lothar Semper, Hauptgeschäftsführer der HWK für München und Oberbayern und Mag. Walter Neubauer, Österreichisches Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Autor: Veldeman Photo
Über das EU-Dienstleistungspaket diskutierten in der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel: (v. li.n.re.) Hubert Gambs, Direktor Modernisierung des Binnenmarktes, DG GROW, EU-Kommission; Michael Möschel, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth; Christopher Klojer, Bayer. Wirtschaftsministerium); Dr. Manfred Gößl. Stellv. Hauptgeschäftsführer, IHK für München und Oberbayern; Mag. Walter Neubauer, Österreichisches Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz; Prof. Gabriel Felbermayer, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, ifo Institut München; Andreas Schwab, MdEP; Dr. Lothar Semper, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für München und Oberbayern; Markus Stock, Leiter des EU-Büros, Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Autor: Veldeman Photo

Ansprechpartner

Cornelia Kern

Cornelia Kern


Stv. Leiterin Bereich International
Leiterin Referat EU-Fragen / Kooperationsprogramme
Leiterin Projekt Enterprise Europe Network (EEN)

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Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth ist Partner im europäischen Beratungsnetzwerk der EU für kleine und mittlere Unternehmen.