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USA: Visa Waiver Programm geändert

Die USA haben ihre Bestimmungen für die visumfreie Einreise verschärft.

Personen, die eine Reise in die USA planen und sich nach dem 1. März 2011 im Iran, Irak, Sudan oder in Syrien aufgehalten haben, sollten USA-Reisen langfristiger planen.

Was hat sich geändert?

Durch eine kurzfristig zum Jahresende in Kraft getreten Gesetzesänderung in den USA ist in den o. g. Fällen die visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des sogenannten Visa Waiver Programms (VWP) nicht mehr möglich. Demnach soll unter anderem der Fragenkatalog zur Beantragung der elektronischen Einreiseerlaubnis (ESTA) erweitert werden. Dabei sollen künftig auch frühere Auslandsaufenthalte der Antragsteller abgefragt werden. Außerdem sollen nur noch Personen, die im Besitz eines biometrischen Reisepasses sind, am ESTA-Verfahren teilnehmen können.

Staatsangehörige von Visa-Waiver-Ländern, die aus geschäftlichen oder privaten Gründen vorübergehend in die USA ohne Visum reisen, müssen vor Reiseantritt in die Vereinigten Staaten eine Electronic System for Travel Authorization (ESTA) - Genehmigung beantragen.

Was bedeutet dies für Reisende aus Deutschland?

Kurzfristige Ausstellung der Visa-Anträge für Reisen in die USA.

Nach Informationen der US Botschaft Berlin können Geschäftsreisende kurzfristig ein Expedited Appointment im Rahmen eines ESTA VISA Verfahrens bei der US Botschaft anmelden.

Dafür ist eine vormalige online Registrierung notwendig.

Sobald die Registrierung vorgenommen und die ausstehende Gebühr gezahlt wurde, kann man innerhalb weniger Tage einen persönlichen Termin bei der US Botschaft in Berlin wahrnehmen. Der Termin dauert ca. 30-60 Minuten. Das US-VISUM wird dann innerhalb weniger Tage via Post zugestellt. Das Visum ist ein Multiple Entry Visa und für 10 Jahre gültig. Vertreter der US-Botschaft gehen davon aus, dass ein Großteil aller Fälle Visumsanträge deutscher Staatsangehöriger gewährt werden könnten.

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Hans Kolb

Dr. oec. Hans Kolb


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Cornelia Kern

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Katrin Taepke

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