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Umwelt & Energie

DIHK veröffentlicht Faktenpapier Ökodesign

Mit der sogenannten Ökodesign-Richtlinie wurde in der EU das Konzept der umweltgerechten Gestaltung (Eco-Design oder Ökodesign) von Produkten eingeführt. Ziel ist es, die Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz bestimmter Produkte über deren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verbessern. Dafür werden verbindliche Mindestanforderungen an die Produktgestaltung festgelegt, deren Einhaltung die betroffenen Unternehmen mit der CE-Kennzeichnung nachweisen müssen.

Bei Ökodesign wird prinzipiell der gesamte Produktlebenszyklus betrachtet: von der Auswahl des Rohmaterials über die Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung des Produkts. Auch die Umweltauswirkungen werden umfassend gesehen und beziehen Ressourcen- und Energieverbrauch, aber auch Emissionen, Abfälle und anderes ein.

Mittlerweile gibt es für 28 Produktgruppen Ökodesign-Anforderungen und weitere sind in Vorbereitung. Das Faktenpapier bietet Unternehmen einen schnellen Einstieg in das komplexe Regelwerk und enthält viele Querverweise.

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Hintergründe │Verfahren │Produktgruppen

Unternehmensnetzwerk „WiProNa – Wir produzieren Nachhaltigkeit“ startet in die zweite Phase - Netzwerktreffen mit 28 Teilnehmern am 5. April 2016 in Bayreuth

Vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen und der begrenzten Kapazität der Umwelt ist nachhaltiges Wirtschaften unabdingbar. Materialentwicklung mit dem Blick auf Ressourceneinsatz und Recycling, bewusste Materialauswahl in der Produktentwicklung, effizienter Materialeinsatz und die Schaffung von geschlossenen Materialkreisläufen sind Ansatzpunkte für Unternehmen, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten und gleichzeitig das Unternehmen fit für den internationalen Wettbewerb zu machen.

Neues KfW-Energieeffizienzprogramm „Abwärme“ gestartet

Das bereits länger angekündigte Programm des BMWi zielt auf die Hebung von Effizienzpotentialen bei der Vermeidung oder Nutzung von Abwärme in Gewerbe und Industrie.

Verordnung zu Verdunstungskühlanlagen: Abfrage zu Messwerten und weitere Informationen

Das BMUB plant eine neue Bundesimmissionsschutzverordnung zu Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern. Diese soll in Kürze in die Verbändeanhörung gehen. Um eine Diskussionsgrundlage für Gespräche mit Entscheidungsträgern zu haben, bitten wir Sie um eine Rückmeldung zur Höhe der gemessenen Werte für Legionellen in Ihren entsprechenden Anlagen.

IHK-Merkblatt über das neue ElektroG

Was ändert sich für Unternehmen durch die Novelle des ElektroG?

Am 23.10.2015 ist das novellierte Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG, „ElektroG II“) im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Es ist am 24.10.2015 größtenteils in Kraft getreten. Was sich dadurch für die verschiedenen Adressaten im Wesentlichen ändert, erfahren Sie in unserem IHK-Merkblatt.

DIHK veröffentlicht Faktenpapier Eigenerzeugung und Direktlieferung

Gemeinsam mit dem BSW Solar hat der DIHK ein neues Faktenpapier zu den Themen Eigenerzeugung und Stromdirektlieferung veröffentlicht. Es behandelt sowohl den Rechtsrahmen als auch die politischen Chancen und Risiken durch das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 1. August 2014.

Der Deutsche Industrie und Handelskammertag und der Bundesverband Solarwirtschaft beschreiben in den Kapiteln 2 und 3, wie die aktuelle Rechtslage nach dem EEG 2014 ist und welche Möglichkeiten für solare Versorgungsmodelle weiterhin darstellbar sind. Zudem werden Chancen und Risiken dargestellt, die sich aus veränderten politischen Rahmenbedingungen ergeben könnten. Das Papier bietet potenziellen Investoren in Eigenerzeugung und Stromliefermodelle eine Entscheidungshilfe. Die Aussagen beziehen sich auf den Einsatz von PV, sind aber auch für alle anderen Technologien gültig. Wenn nicht, ist dies im Text kenntlich gemacht.

REACH: EuGH-Urteil verschärft die Informationspflicht für gefährliche Chemikalien in Erzeugnissen

Mitteilungspflichten gegenüber der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) haben Produzenten und Importeure nach Artikel 7 Absatz 2 der REACH-Verordnung, wenn ihre hergestellten oder gehandelten Erzeugnisse „besonders besorgniserregende Stoffe“ enthalten. Darüber hinaus sind Lieferanten von Erzeugnissen nach Artikel 33 gegenüber Abnehmern und (auf deren Ersuchen) Verbrauchern zur Weitergabe bestimmter Informationen für eine sichere Verwendung verpflichtet.

Online-Handel: Neue Pflichten zur Energiekennzeichnung ab 2015

Ab 01.01.2015 müssen Online-Händler für energieverbrauchsrelevante Produkte elektronische Energieeffizienz-Etiketten und Produktdatenblätter zur Einsicht für die Verbraucher auf ihren Webseiten einbinden. Das sieht die Europäische Verordnung (EU) 518/2014 vor.

HOLZ VON HIER - das Umweltzeichen für die Holzwirtschaft

Die Nachfrage nach nachweislich umweltfreundlichen und regionalen Holzprodukten steigt bei Verbrauchern und der öffentlichen Hand kontinuierlich an. Diese Nachfrage kommt aber bei der mittelständischen Sägeindustrie oft nicht an. Hier bietet die neue bundesweite Initiative "Holz von Hier", die ihre Wurzeln in Oberfranken hat, unserer Ansicht nach ein interessantes Instrument, um die Nachfrage auf Verbraucherseite auch für die 1. Produktionsstufe der Holzverarbeitungskette nutzbar zu machen.

SpaEfV: Präzisierung von Fristenregelungen – Veröffentlichung einer Änderungsverordnung

Am 05.11.2014 hat das BMWi eine Verordnung zur Änderung der SpaEfV im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie regelt Details zur Anerkennung von Effizienzsystemen für die Beantragung des Spitzenausgleichs. Die VO ist am 06.11.2014 in Kraft getreten. Bereits mit Schreiben vom 20.10. hatte das BMWi gegenüber der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) Fristenregelungen für die Ausstellung des Nachweises zum Erhalt des Spitzenausgleichs klargestellt.

Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit der Strommarktaufteilung

In ihrer Stellungnahme zum Sondergutachten der Monopolkommission zur Energiewende (BT-Drucksache 18/2939) gibt die Bundesregierung Einblick in aktuelle Positionen und anstehende Gesetzesvorhaben. So erneuert die Bundesregierung ihre Kritik am Quotenmodell und sieht aktuell keinen Anlass, Deutschland in Preiszonen aufzuteilen.

Faktenpapier Energieeffizienz

Aus der DIHK-Reihe "Faktenpapiere" ist ein neues mit dem Titel "Energieeffizienz" erschienen. Das „Faktenpapier Energieeffizienz“ ist kein Leitfaden für mehr Energieeffizienz in Unternehmen. Es erklärt grundlegende Begriffe, beleuchtet die bestehenden politischen und rechtlichen Instrumente und möchte so im Rahmen des Möglichen Transparenz in die laufende Energieeffizienzdebatte bringen. Außerdem wird anhand von Fakten und praktischen Beispielen aufgezeigt, wie Energieeffizienz in Unternehmen als „good practice“ erfolgreich gelebt wird.

Hinweise zur Anwendung der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV)

Im Zuge der zweiten Stufe zur Umsetzung der Spitzenausgleich-Effizienzsystem-Verordnung (SpAEfV) müssen Unternehmen ihre Energieverbraucher erfassen und analysieren. Der Erlass des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 31. März 2014 verweist dazu auf das Kapitel 4.4.3 b) der Energiemanagementnorm DIN EN ISO 50001.

Als Anleitung zur Umsetzung normkonformer systematischer Messkonzepte wird die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) den Leitfaden "Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001: Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung" zur Verfügung stellen. Er soll als Maßstab für die Bewertung der einzelnen Zertifizierungsstellen dienen. (Quelle: GutCert)

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Hinweise zur Anwendung der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV)
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Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung

EEG 2014: BesAR – Antragstellung und Nachweis über Klassifizierung des Unternehmens durch statistische Landesämter

Betriebe, die die Besondere Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen wollen, sollen zukünftig belegen, wie sie bei den statistischen Landesämtern nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige eingeordnet sind. Nach Einschätzung des DIHK sind einige bestehende Zuordnungen nicht richtig, was zu Ablehnungen führt. Den betroffenen Unternehmen wird daher empfohlen, jetzt mit den Landesämtern Kontakt aufzunehmen.

EMAS Register wird ab Januar 2014 in der IHK Nürnberg geführt

Seit dem Januar 2014 übernimmt die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken das EMAS (Eco Management and Audit Scheme) Register für den Kammerbezirk der IHK Bayreuth. Zukünftig sind daher alle Anträge auf Neueintragung oder Verlängerung der EMAS - Registrierung bei der IHK Nürnberg zu stellen. Als Ansprechpartner steht ihnen Herr Stefan Hübel von der Registerstelle der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken zur Verfügung.

Dodd-Frank Act und „Konfliktmineralien“: Merkblatt für Unternehmen

Der US-amerikanische Dodd-Frank Act verpflichtet US-börsennotierte Unternehmen, die Verwendung von „Konfliktmineralien“ in ihren Produkten offenzulegen. Zulieferer dieser Unternehmen sind von der neuen Pflicht mittelbar betroffen. Der DIHK hat gemeinsam mit BDI, BGA, SPECTARIS, VDM, WVM und ZVEI ein Merkblatt zur Offenlegungspflicht aus der „Conflict Minerals Rule“ des Dodd-Frank Act verfasst.

Förderprogramm Querschnittstechnologien startet

Zum 1. Oktober startet das Förderprogramm hocheffiziente Querschnittstechnologien für KMU. Verantwortlich für die Bewilligung der Mittel ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Ansprechpartner

Frank Lechner

Frank Lechner


Bereich Innovation.Unternehmensförderung
Leiter Referat Umwelt/Energie