IHK für Oberfranken Bayreuth

Aufgaben von A bis Z

  • Abfallberatung
    Unternehmen haben bei der Beseitigung ihrer Gewerbeabfälle vieles zu berücksichtigen. Wie kann Abfall vermieden, verwertet oder beseitigt werden? Welche gesetzlichen Bestimmungen müssen beachtet werden? Nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) sind Unternehmen verpflichtet, Abfälle schon bei der Produktions- und Produktentwicklung zu vermeiden, Wertstoffe und Abfälle der Produktion wiederzuverwerten und Restabfälle der umweltfreundlichen Beseitigung zuzuführen. Im Rahmen der Produktverantwortung müssen sich Unternehmen schon bei Design und Konstruktion Verantwortung für die spätere Entsorgung übernehmen. Dies gilt insbesondere für Verpackungen, Elektrogeräte und Batterien. Wir beraten die Unternehmen bei rechtlichen und technischen Fragen zu allen Abfallthemen.
  • Abgrenzungsfragen Handwerk/Nichthandwerk
    In beitragsrechtlichen Abgrenzungsfragen zur Handwerkskammer (HWK) erfolgt eine rechtliche Einordnung, ob die Tätigkeit als Handwerk einzustufen ist. Abgrenzungsfragen ergeben sich auch im Handelsregistereintragungsverfahren, in denen die IHK gegenüber den Registergerichten gutachtlich Stellung nimmt.
  • Abiturientenausbildung
    IHKG § 1 Abs. 2 i. V. m. § 76 BBiG Abs. 1 Die IHK für Oberfranken Bayreuth initiiert und koordiniert Modelle zur Ausbildung von Abiturienten (z. B. die Ausbildung zum Euro-Industriekaufmann). Ziel ist es, die Attraktivität der bestehenden Ausbildung zu Industriekaufleuten für Abiturienten zu erhöhen. Sie zielt darauf ab, auch für ein international tätiges Unternehmen optimal ausgebildet zu sein.
  • Absichtserklärung LOI (IHK-Nachfolger-Club)
    Bereitstellung einer im Zuge der Unternehmensnachfolge geforderten nicht bindenden Absichtserklärung.
  • Aktivsenioren
    Netzwerkpartner zur Unterstützung von Existenzgründern in Bezug auf Businessplanerstellung.
  • Akutkredit der LfA Förderbank Bayern
    Förderprogramm der LfA Förderbank Bayern für Unternehmen in Schwierigkeiten; Erstinformation über IHK.
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)
    Die Industrie- und Handelskammer bietet eine Erstberatung zu den erforderlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Bei der Erstberatung wird zunächst der Sachverhalt erörtert und erste Lösungsansätze werden dargestellt.
  • Allianz pro Fachkräfte
    Die IHK für Oberfranken Bayreuth beteiligt sich aktiv im Rahmen ihrer Mitgliedschaft an der „Allianz pro Fachkräfte. Dies ist eine Initiative der Metropolregion Nürnberg zur Fachkräftesicherung mit Aktivitäten an verschiedensten Projekten.
  • Alumni-Club der Berufsausbildungsabsolventen
    Im Rahmen des „Alumni-Clubs“ informiert die IHK für Oberfranken Bayreuth die Absolventen der Berufsausbildung über die Weiterbildungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten.
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse aufgrund von Abkommen mit Österreich, Schweiz und Frankreich sowie gem. § 10 Bundesvertriebenengesetz
    Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist zuständig für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse aufgrund von Abkommen mit Österreich, Schweiz und Frankreich sowie gem. § 10 Bundesvertriebenengesetz.
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse nach bayerischen Landesanerkennungsgesetz
    (§ 4 Abs. 1 BayBQFG) Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist zuständig für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, die durch Rechtsvorschriften des Freistaates Bayern geregelt sind bzw. aufgrund von Einzelvorschriften des Berufsbildungsgesetzes (z.B. Aus- und Fortbildung für Menschen mit Behinderung).
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG)
    Die IHK für Oberfranken Bayreuth berät in Ihrem Zuständigkeitsbereich Interessenten aus Oberfranken, die einen Berufsabschluss im Ausland erworben haben, über ihre Möglichkeiten nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) und unterstützt die Antragsteller bei der IHK-FOSA (foreign skills approval).
  • Anerkennung von Schulungsveranstaltern für Gefahrgut
    (§ 14 Abs. 3 GGVSEB und § 7 Abs. 1 GbV) Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist verantwortlich für die Anerkennung und Überprüfung der Schulungsveranstalter und deren Lehrgänge für Gefahrgutfahrer und Gefahrgutbeauftragte.
  • Angaben auf Geschäftsbriefen und Rechnungen
    Die IHK für Oberfranken Bayreuth berät Mitgliedsunternehmen über die rechtskonforme Verwendung von Firmen- und Geschäftsbezeichnungen sowie Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen und Rechnungen.
  • Arbeitsschutz
    Als Arbeitsschutz werden die Maßnahmen, Mittel und Methoden zum Schutz der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen verstanden. Das angestrebte Ziel ist die Verhütung von Arbeitsunfällen und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten.
  • atypisch stille Beteiligung
    Die atypisch stille Beteiligung liegt dann vor, wenn dem Beteiligten so viel Kontroll- und Vermögensrechte eingeräumt werden, dass er steuerlich als Mitunternehmer anzusehen ist. Erstinformation über IHK.
  • Aufgabenerstellung/Leitkammer Fortbildungsprüfungen
    (§ 53, 54 BBiG, § 14 MPO-F, § 14 FPO) Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist als zuständige Stelle für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen verantwortlich. Bei einigen Fortbildungsprüfungen gemäß § 53 sind wir als „Leitkammer“ verantwortlich für die Erstellung der bundeseinheitlichen Prüfungen. Bei kammereigenen Rechtsvorschriften (§ 54 BBiG) sind wir ebenfalls verantwortlich für die Erstellung der Prüfungen.
  • Aufnahmebogen (IHK-Nachfolger-Club)
    Erforderliches Dokument zur Aufnahme von Personen/ Unternehmen für den Beitritt in den IHK – Nachfolger – Club; Plattform für Unternehmensnachfolge.
  • Aufsicht über öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
    (§ 36 GewO i.V.m. Art. 7 BayAGIHKG) Die IHK für Oberfranken Bayreuth führt die Aufsicht über die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen in ihrem Zuständigkeitsbereich, wozu unter anderem auch die Bearbeitung eingehender Beschwerden gehört. Sie prüft im Rahmen der Aufsicht, ob ein Sachverständiger, der ihrer Aufsicht unterliegt, die ihm obliegenden Pflichten aus der Sachverständigenordnung der IHK verletzt hat. Sollte ein Verstoß vorliegen, so hat die IHK die Möglichkeit, die erforderlichen Maßnahmen gegen den Sachverständigen, wie etwa Rüge, Verwarnung, Erörterungs- beziehungsweise Belehrungsgespräch bis hin zum Widerruf der Bestellung einzuleiten.
  • Ausbilderforen
    (§ 76 ff. BBiG) Die IHK für Oberfranken Bayreuth organisiert für die Ausbilder, Berufsschulen und der Agentur für Arbeit Ausbilderforen an vier Standorten im Kammerbezirk. In diesen wird über Neuerungen in Berufen informiert, Sonderprogramme vorgestellt und Hilfestellungen bei Problemen in der Ausbildung gegeben. Dabei gibt es die die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch der an der Ausbildung Beteiligten.
  • Ausbildung der Ausbilder
    (§ 1 Abs. 2 IHKG) Prüfungsvorbereitungslehrgänge nach der Ausbilder-Eignungsvorordnung vermitteln den zukünftigen Ausbildern die berufs- und arbeitspädagogische Kompetenz zur selbständigen Planung, Durchführung und Kontrolle der Berufsausbildung im Unternehmen. Inhaltlich ist die Unterrichtung in vier Handlungsfelder unterteilt. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten die Teilnehmer ein IHK-Zeugnis, welches die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Sinne des § 30 des BBiG nachweist. Diese Lehrgänge werden als Vollzeitvariante oder berufsbegleitend als Teilzeitvariante angeboten. Die Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung sind vorab mit dem Referat Prüfungswesen Weiterbildung abzuklären.
  • Ausbildungsakquise
    (§ 76 ff BBiG) Im Rahmen von Betriebsbesuchen in Ausbildungsbetrieben werben die Ausbildungsberater der IHK für Oberfranken Bayreuth um zusätzliche Ausbildungsplätze speziell auch im Bereich von neuen Berufen. Es soll die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz steigen und bei den Unternehmen die Sicherung des Fachkräftebedarfs fördern.
  • Ausbildungsmagazin „Fit for Work“ für Schulabgänger
    Das Ausbildungsmagazin (Berufsorientierung, Bewerbungstipps, Mitgliedsbetriebe bewerben offen Ausbildungsstellen) wird im Kammerbezirk an ca. 4.000 Schüler der Mittel-/Realschulen und Gymnasien zu Beginn des Schuljahres unentgeltlich verteilt. Weitere ca. 5.000 Stück werden im Rahmen von Ausbildungs- und Studienmessen sowie Informationsveranstaltungen verteilt.
  • Ausbildungsprüfungen
    (§ 43 ff BBiG) Die IHK für Oberfranken Bayreuth organisiert die Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen für die kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsberufe. Die IHK regelt die Prüfungszulassung der Auszubildenden und organisiert die Durchführung der Prüfungen. Sie stellt darüber hinaus Bescheinigungen für die Zwischenprüfung beziehungsweise Teil 1 der Abschlussprüfung sowie Prüfungszeugnisse für Abschlussprüfungen (incl. Teil 2 der Abschlussprüfung) aus.
  • Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung
    (§ 66 BBiG) Die IHK für Oberfranken Bayreuth entwirft auf Grundlage der Empfehlungen des BiBB Ausbildungsregelungen nach § 66 BBiG für Menschen mit Behinderung. Diese sogenannten Fachpraktiker-Regelungen werden dem Berufsbildungsausschuss zur Verabschiedung vorgelegt. Die Ausbildung in diesen Berufen erfolgt in besonderen Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.
  • AusbildungsScouts
    Die IHK für Oberfranken Bayreuth beteiligt sich am Gemeinschaftsprojekt der bayerischen IHKs zur Stärkung des dualen Ausbildungssystems und der Steigerung der Akzeptanz, auch an Gymnasien. Die Scouts sollen an allen Schultypen in den Vorabgangsklassen das Ausbildungssystem und die Möglichkeiten der Weiterbildung bekannt machen und dafür begeistern. Für die Beratung der Unternehmen, Auszubildenden und Schulen haben wir bei den Kammern einen Regionalkoordinator eingesetzt. Seit 2015 bis 2018 läuft das Projekt gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.
  • Ausbildungs- und Studienmessen
    Verschiedenen Institutionen (AK Schule-Wirtschaft, Wirtschaftsjunioren usw.) organisieren Ausbildungs- bzw. Studienmessen in Oberfranken. Die IHK für Oberfranken Bayreuth nimmt an diesen Messen als Aussteller teil. So können die Schüler zu den verschiedensten Berufen und sonstigen Themen rund um die Ausbildung beraten werden. Auf den Messen bieten sich gute Gelegenheiten zum Netzwerken.
  • Ausstellung von Carnets A.T.A./CPD (Zollpassierscheinhefte)
    Die Bundesrepublik Deutschland nimmt am internationalen Versicherungsverfahren Carnet A.T.A./CPD teil. Die Ausstellung der zugehörigen Dokumente wurde an die IHKs übertragen. Die Vereinbarung tritt an die Stelle von Zollverfahren und sichert die temporäre Ausfuhr von Waren (zum Beispiel für Ausstellungen und Messen, Muster, Berufsausrüstungen), ohne Zollabgaben entrichten zu müssen, ab.
  • Ausstellung von Ursprungszeugnissen
    (§1 Abs. 3 IHKG) Den IHKs wurde durch § 1, Absatz 3 vom 18.12.1956 die hoheitliche Aufgabe übertragen, Ursprungszeugnisse auszustellen. Diese Dokumente sind öffentliche Urkunden über den nicht-präferenziellen Ursprung einer Ware, die mit einer bestimmten Sendung versandt wird. Unter anderem fordern zahlreiche Staaten die Vorlage von Ursprungszeugnissen, damit Waren zur Einfuhr zugelassen werden.
  • Automation Valley Nordbayern
    Die nordbayerischen IHKs haben 2004 in Kooperation das Kooperationsnetzwerk „Automation Valley Nordbayern“ gegründet, um die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie im Bereich der Automatisierungstechnik zu stärken. Das Netzwerk umfasst aktuell 235 Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
  • Automatisierungstechnik
    Die Automatisierungstechnik ist ein Maschinenbau und Elektrotechnik übergreifendes Teilgebiet der Technik und der Ingenieurwissenschaften, das alle Maßnahmen behandelt, Maschinen oder Anlagen zu automatisieren, also selbständig und ohne Mitwirkung von Menschen betreiben zu können.