31.03.2020

Sperrung der B 173: Belastungen für Wirtschaft minimieren

Einhaltung des Zeitplans für Corona-gebeutelte Unternehmen wichtig
"Es ist wichtiger denn je, dass der Zeitplan eingehalten wird", fordert Wilhelm Wasikowski, Vizepräsident der IHK für Oberfranken und Vorsitzender des IHK-Gremiums Lichtenfels, in Bezug auf die Straßensperrungen an der B 173 vom 1. bis 24. April.
In dieser Zeit bleibt die B 173 auf Höhe der Ortsdurchfahrt in Trieb sowie zwischen Hochstadt und Zettlitz gesperrt. Die Sperrung im vergangenen Jahr habe gezeigt, welche Auswirkungen eine Sperrung dieser Hauptachse auf die heimische Wirtschaft habe: Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten haben einen erheblichen Mehraufwand, die betreffenden Unternehmen zu erreichen, so Wasikowski.
"Da durch den 'Shutdown' viele Geschäfte geschlossen sind, etliche Unternehmen Kurzarbeit angemeldet haben und eine größere Zahl von Mitarbeitern im Homeoffice sind, fallen Verkehrsbehinderungen durch Baustellen aktuell nicht so stark ins Gewicht wie sonst", so Wasikowski. "Sollten die Ausgangsbeschränkungen in Bayern, wie derzeit geplant, am 19. April enden, ist es wichtig, dass unsere heimische Wirtschaft möglichst schnell wieder ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen kann, soweit das aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist. Umso dringender ist es, dass der Zeitplan eingehalten wird und die Behinderungen nicht über den 24. April hinaus andauern."